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Hallo Macher,
hallo Forum,
hallo Gäste!
Es sollte ja belächelt sich rumgesprochen haben, dass ich eine kleine Leidenschaft für Bambus an Holmen - oder statt Holmen habe.
Ich habe mich jetzt mal einige bis 6 Monate diszipliniert und meine entsprechenden Pfeifen mit diesem Material etwas intensiver beobachtet und geraucht. manche haben es nur ausgehalten, weil ihr Kopf aus meerschaum besteht, jedenfalls, wenn es zwei- bis dreimal täglich um den Rauchversuch ging.
Mir ist klar geworden, das es unterschiedlichen Bambus in der Verarbeitung geben muss!
Ich geniesse eine Stanwell, deren Bambus seine physikalisch, hygroskopische Funktion viel schneller nach aussen sichtbar werden lässt, als andere Pfeifen. Bei dieser Stanwell kann ich die einfärbung pro Rauchopfer optisch mitverfolgen:
Andere Stannies dunkeln kaum nach. eine, von der ich seltsamerweise kein pic finde noch mehr.
Dann habe ich einige Holme, die ich im Zusammenhang mit PL-Pfeifen bekommen habe. Auch da ist ein Nachdunkeln die Folge, es geschieht aber auch sehr langsam.
So, jetzt meine Fragen an die Botaniker....: Es muss im Pfeifenbau unterschiedliches Material verwendet werden. Inwieweit sind die Macher über diese Hintergründe informiert.
Das Eindunkeln ist ja eine Folgeerscheinung des hygroskpischen Verhaltens des Materials. Die kondensierende Feuchtigkeit dringt durch das Material nach Aussen.
Es muss also unterschiedliche Qualitäten geben. Welche ist billig und deshalb bevorzugt - oder was ist teuer und dunkelt vielleicht interessanter nach? kaufen die macher, was sie kriegen können, so wie ich das schon erlebt habe - oder gibt es macher, die da präzise Anforderungen stellen.
Lasst uns mal eindrücke und nachfragen sammeln. Gerne würde ich auch sehen, wenn jeder mal bei einem Macher nachfragt, nach welchen kriterien der Bambus ausgewählt wird: viel für Billig? Speziell für kostspielieger?
abschliessend:
Soweit habe ich die natur schon selbst begriffen, dass ich nicht wüsste, dass Bambus nicht gleich Bambus ist. Das darf man mir ruhig unterstellen. und die lektüre von wikipedia ist mir auch geläufig.
Nein, darum geht es nicht. Es geht mir um die Erarbeitung der Möglichkeiten dieses Materials und die Kundenerwartungen und Macherinteressen. und wenn ich schon für ein kleines Köpfchen, mit kaum Holm und einem "langen Bambus" einen teuren Preis zahlen soll, dann kann das mal wieder zwei Gründe haben:
1. Der Macher macht zwei Pfeifen aus einem Klotz und verlängert geil mit Bambus, was im Zweifel billiger ist als Holz...
2. Bambus ist tatsächlich eine Raucherfreundliche Ergänzung, die, wie ich finde, auch wirklich dem trockenen Genuss förderlich ist. Aber aus physikalischen und hygroskopischen Bedingungen und nicht aus Preistreiberei mit künstlerischem Nimbus, Macherhabitus und Scheissus.
Wie immer streitbar, Arno
Gruss Arno 



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Moin Arno!
Persönlich finde ich es ja unsäglich, wenn ein Nuckel dadurch verunziert wird, dass der Macher "schwulen Bambus dranschwuchtelt" (pardon, das ist in gewissen Macherkreisen eine beliebte Redewendung, die ich hier nur zitiere, ohne sie mir zueigen machen zu wollen
), und deshalb habe ich nur ein einziges solches Unding gebastelt; meine Expertise ist also lückenhaft und tendiert zu "nicht vorhanden".
Sicher gibt es aber alle möglichen verschiedenen Bambusarten, die sich zum Pfeifenbau - nunja: "eignen", die mögen auch verschiedene physikalische Eigenschaften haben, das ist ja auch zu erwarten. Entscheidend für die von Dir festgestellte Verfärbungstendenz dürfte aber die Frage sein, ob das Metallröhrchen nun lediglich zur Verbindung Kopf/Holm bzw. Holm/Mundstück eingesetzt oder durch den gesamten Holm geschoben wurde, sodass das Kondensat mit dem Bambus gar nicht in Berührung kommen kann. Dieses Verfahren ist nicht ünüblich und konstruktivisch sicherlich auch sinnvoll. Schau bei Deinen Staubwedelgriff-Pfeifen, die sich der Verfärbung verweigern, doch mal nach.
Cheerio!
Walle
Hallo Arno,
meine Einstellung zu Bambus kennst du. Auch ich benutze Bambus. Er eignet sich hervorragend um damit schwächelnden Zimmerpflanzen Halt zu geben. Wie ich vor ein paar Tagen in einem Dokumentarfilm gesehen habe, findet er gerade in Asien regen Zuspruch. Zum einen bauen sie mit Bambus sehr leichte und stabile Gerüste und was ich für nennenswerter erachte, sie begrenzen damit den Bewegungsdrang ihrer Schweine indem sie ihre Schweinepferche daraus bauen. 
Mehr gibt es meines Erachtens nicht über Bambus zu sagen.
Liebe Grüße Axel
PS. Eine Ausnahme gibt es wenn es schon eine Pfeife mit schw... Bambus sein muss, dann aber bitte eine von Jürgen Moritz
In Prinzip soll, wenn die asthätische Aspekte stimmen, jedes Babus geeignet sein. Das heisst meine Meinung nach (und ich habe es auch verizifiert) das gerade das asthätische Aspekt die Schwierigkeit ist. Dat Metallröhrchen, von Walle erwahnt, war mir schon bekannt. Neu hab ich gelernt das es auch braunes Bambus gibt. Zwei Punkte die der Pfeifenmacher mich noch lernte: beim sauberhalten mit Alkohol nicht die aussenseite putzen. Und Bambus vom Baumarkt soll nicht geeignet sein.
By Laafke
Hallo Walle, Axel,
Eure Meinungen zu diesem Material sind mir wohlbekannt und jetzt auch allgemein.
Trotzdem kann man ja die physikalischen Vorzüge wenn es ums trockenere Rauchen geht nicht ganz negieren. Und wenn man diesen Gesichtspunkt dikutiert, kann der verwendete Bambus nicht lang genug sein. Die Applikationen mit einem Nuckel sind das Eine, rein optische, da bin ich ich sogar bei Euch.
Aber je länger der Holm wird um so besser die Rauchphysik... ...aber warum dann die Preise so steigen, ich versteh es nicht.


Gruss Arno 



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Hallo zusammen,
ich habe mal gehört, mann nimmt im Pfeifenbau nicht den Bambus, der oben wächst, sondern die Wurzeln.
Da ich Bambus im Garten habe, habe ich mir mal die Wurzeln angesehen (notgedrungen, da Bambus die Angewohnheit hat, Ausläufer zu treiben und überall dort zu wachsen, wo man ihn nicht will). Sehen so ähnlich aus, wie die Halme. Nur sind sie Weis. Werde beim nächsten mal Wurzel ziehen ein Stück aufbewahren. Mal sehen, was für eine Farbe beim trocknen entsteht.
Hallo Gerd,
gehört hab ich in diese Richtung auch schon was - aber ich gebe gerne zu, dass ich nicht mal Halbwissen habe. Und dann wird's irgendwann so interessant, dass ich mehr darüber wissen möchte.
Von Deiner Info habe ich auch nochwas im Ohr, aber nix genaues. Muss der Bambus eigentlich wegen seiner Säfte nicht nur austrocknen, sondern vielleicht ähnlich wie Bruyere noch vorbehandelt, etwa gekocht werden? Welche Bambussorten kommen überhaupt in Frage.
Mir fielen halt zwei dinge auf:
1. Bambusholme machen kleine Klötzchen teuer...
2. Ich habe Bambus, das (natürlich ohne Röhrchen, mit ginge es nicht) bei nahezu jedem Rauchofer nachdunkelt, sogar recht gleichmässig. Und dann habe ich bei meiner "Lieblingspfeife" einen Holm, der eher sehr langsam nachdunkelt, dafür aber auch viel länger ist.
Und schon gibt's Fragen über Fragen... ...aber da muss es doch sortenbedingte Unterschiede geben, dass kann auch nic ht mit einer Wachsung ausgebleichten Bambus alleine zu tun haben. Wenn Du Dir auf den messen das gehandelte Bambus im "Petersiliensträuchlein" ansiehst, macht es schon einen gebleichten Eindruck. Dann ist für mich die Frage gleich anhängig: "Womit?" Wasserstoff? Und wird das Zeuch damit so verändert, dass es langsamer einfärbt?
Ungebleicht: Was färbt dann so schnell aus?
Und so mache mir halt die Abende kaputt.....


Gruss Arno 



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Was ich heute gelernt habe ist das Bambus, geeignet für Pfeifenherstellung, mit dem asthätische Aspekte die wir erwarten sehr teuer sein sollte. Das das Material trocken sein soll klinkt logisch, denn Holz wirkt. Wie lange das trocknen soll....noch ne Frage! Lagert man das?? Wie??
Zitat von Gerrit Jan
Was ich heute gelernt habe ist das Bambus, geeignet für Pfeifenherstellung, mit dem asthätische Aspekte die wir erwarten sehr teuer sein sollte.
Gruss Arno 



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Hallo Arno,
Es ich mE nicht wichtig wie Lang das Bambus ist. Die Zahl der Knoten (und Abstand zwischen die Knoten) So rasch man das Wort Asthätisch Aspekt benutzt dan fliehen die Preise hoch. Was natürlich nichts abtuht an der Kunst (!) solche filigrane Pfeifen herzustellen.
Hier übrigens meine Stanwell Bamboo Sand freihand.
By Laafke
Hi GJ,
und, was sagt Andreas harms voraus, über die Verfärbung?
und geht ein Röhrchen durch? -ich wette nein.
Zeig sie uns mal nach 30 Rauchopfern, dann werden wir sehen.... ...ich wette, eine strke Verfärbung...
...aber warum dann nicht bei anderen Machern, PL, Olaf Langner Ken Dederichsen.... ...und wie ist es bei Jürgen Moritz? ich habe keine, aber bisher auch nichts gelesen über die Verfärbung, wie generell über seine pfeifen. meist reichte es, dass jemand seine pfeifen gekauft hat. Aber sonst? Nö, lieber nichts.... ...schreiben.

Undß Da stock ich doch.
Gruss Arno 



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Zitat von Walle
Sicher gibt es aber alle möglichen verschiedenen Bambusarten, die sich zum Pfeifenbau - nunja: "eignen", die mögen auch verschiedene physikalische Eigenschaften haben, das ist ja auch zu erwarten. Entscheidend für die von Dir festgestellte Verfärbungstendenz dürfte aber die Frage sein, ob das Metallröhrchen nun lediglich zur Verbindung Kopf/Holm bzw. Holm/Mundstück eingesetzt oder durch den gesamten Holm geschoben wurde, sodass das Kondensat mit dem Bambus gar nicht in Berührung kommen kann. Dieses Verfahren ist nicht ünüblich und konstruktivisch sicherlich auch sinnvoll. Schau bei Deinen Staubwedelgriff-Pfeifen, die sich der Verfärbung verweigern, doch mal nach.
Cheerio!
Walle
Gruss Arno 



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Andreas hat mir die Pfeife verkauft, ich hab nichts gefragt, er hat nichts gesagt. Nein es gibt kein röhrchen, das Mundstückchen past nahtlos am Holm/im Holm (Acryl)Es dunkelt sehr langsam. Aber das macht mir nicht aus, ich finde das Bambus schon optisch interessant welche Farbe es auch hat. Ich habe heute mal bei Frank (Frankpipes) nachgefragt...und er bestätigte mein Vermuten wegen der Verarbeitung und deswwegen auch der Preis.
So einen dummkopf kann ich nicht kaufen - aber drüber lachen....
...hat er noch kleiner klötze versucht zu verarbeiten, die dem angemessenen Bambus dann noch eine Versteifung erforderlich machten....?
...welcher klops will sowas bauen und verkaufen - den gibt's doch gar nicht....
Gruss Arno 



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Danke GJ, Du wirst diesem Hinweis sich nachspüren - so kenne ich dich doch. Das lässt Dir doch jetzt kaum ruhe....?
Gruss Arno 



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Hi GJ,
nö, aber die ganzen Jürgen Moritz, die ich mir in den letzten Jahren ansehen musste, wenn ich mal auf eine Messe geludert bin.
Bei Frank denke ich immernoch, er macht das nicht aus Berechnung, weisst Du?
Gruss Arno 



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Moin Arno!
Natürlich braucht man das Röhrchen nicht, um den Bambus stabiler zu machen. Aber mit irgendwas muss man die Rankhilfe an Kopf und Mundstück ja befestigen. Oder glaubst Du etwa, das wird plan draufgepappt!? Das würde ja nicht mal ... nein, ich nenne keine Namen ... versuchen! Konstruktivisch, also nicht rauchtechnisch oder kondensatmindernd, kann es sinnvol sein, statt mit 2 kurzen Röhrchen zu arbeiten, ein langes durchgehen zu lassen, comprende? Beide Methoden sind übrigens handwerlich recht anspruchsvoll. Der höhere Preis kommt also nicht vom Material, sondern ist der Pittelei geschuldet. Ein Bruyere-Holm ist vergleichsweise blitzartig gedreht.
Cheerio!
Walle
2 Prämissen mache ich für den Gebrauch von Bambus für die Holmverlängerung verantwortlich
1. ästhetische Gründe, da es zweifellos einige Freunde dieses Materials an den Pfeifen gibt
2. Sparsamer Materialverbrauch - dh Kosteneinsparung beim Bruyere bis zu 50%.
Punkt 2 gilt allerdings bei Mooreiche und Olive weniger, da diese beiden Materialien unvergleichlich billiger im Einkauf pro Pfeife sind
Das heißt für mich- bei Mooreiche und Olive sind ästhetische Gründe ausschlaggebend. Wie schnell sich allerdings Moden und Sichtweisen ändern, bringt mich seit der Zeit der Nierentische ständig zum Grinsen.
Zum Material: Die gegenständigen Augen an den Rosen deuten zweifellos für mich darauf hin, daß es Material über dem Bodenbereich ist.
Mir sind Pfeifenmacher von Rang und Namen gut bekannt, die med. Edelstahlröhrchen der gesamten Länge nach einsetzen. Das hat 2 Effekte: Das Material bleibt hell und das markige Innenleben des Bambus guillt bei Kondensatfluß nicht auf. Wer eine Braunfärbung möchte, sollte bei 4 mm Bohrung mit einem nachträglichen Quellen eine Zeitlang rechnen.
Eine Bambusverlängerung rechtfertigt meiner Ansicht (wenn es keine sehr filigrane mühselige Anpassung zwischen beiden Materialien ist) keinesfalls utopische Preise.
In Antwort auf:
Aber mit irgendwas muss man die Rankhilfe an Kopf und Mundstück ja befestigen. Oder glaubst Du etwa, das wird plan draufgepappt!?
schafft ( Du sagst dazu: plan draufgepappt) - ich bin ganz Ohr und sehe dann auch über vieles hinweg


[quote]Aber wenn Du, lieber Walle, jemanden kennst, der auch den direkten Ansatz zur Kundenzufriedenheit schafft ( Du sagst dazu: plan draufgepappt) - ich bin ganz Ohr und sehe dann auch über vieles hinweg
Wenn Du mich lieb darum bittest, lasse ich Dich auch mal in die Geheimnisse der Ingenieurskunst reinlinsen und male Dir nen Doppelzapfen auf /quote]
Ich lieb Kaninchenwitze....oder Ostfriesenhumor!! 
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