#2 von
Wuchtbrumme
(
gelöscht
)
, 06.09.2009 19:16
Hallo Werner,
sieht klasse aus, die Pfeife mit der Rochenhaut. Aber leider kann ich Fischhaut nicht anfassen. Geht garnicht, sieht aber super edel aus. Mir gefiel die Cavallierpfeife von dir mit der Rochenhaut ja schon so gut, in Speyer.
ich hab fast 3 Monate an der Pfeife rumgebastelt, natürlich mit Unterbrechungen. Zur Haut, der Pfälzer sagt, "des is e ziemlich stragges Zeich" und kostet schon eineiges an Mühe die aufzuziehen. Damit die Haut bei der Hitze auch nicht abfällt, hab ich lange einen geeigneten Klebstoff gesucht und nach vielen Telefonaten mit den unterschiedlichsten Klebemittelherstellern auch gefunden. Um ganz sicherzugehen hab ich mir zuerst 2 eigene gebaut und auch eifrig in Betrieb. Da ist bis jetzt mal noch nichts abgefallen und die Pfeifen sehen so aus als ob sie noch ein paar Jahre aushalten würde. Nebenbei bemerkt, sie rauchen sich beide ganz hervorragend
eigentlich mag ich ja solche berockten Pfeifen nicht, aber die Deine hat schon was. Vor allem ist Perlrochenpelle ja auch nicht irgendwas. Wie kommt man denn auf die Idee, eine Pfeife darin einzupacken? Das sieht wirklich klasse aus!!!!!! Mich persönlich würde lediglich das große Loch im Zapfen stören
die Idee ist nicht ganz auf meinem Mist gewachsen. Das muss ich ehrlicherweise zugeben. Da erste mal sah ich so was an ganz edlen Schreibgeräten, da war ich schon fasziniert. Dann fand ich zufällig eine Pfeife im Internet (die von dem Edelhersteller mit dem kleinen weissen Punkt auf dem Munstück) und war noch mehr fasziniert. Ein paar Monate später bekam ich Post von meinem Zubehörlieferant, der hatte zufällig Perlrochenhaut im Angebot, da gabs kein Halten mehr. Das nächste geplante Projekt ist eine Beschichtung aus Haifischhaut. Das Material ist bestellt, den Plan hab ich schon in der Tasche. Da ich die von einem Bekannten mitgebracht bekomme, dauert es allerdings noch eine Gewisse Zeit bis ich das Material habe. Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch erwähnen dass diese Häute ein Nebenprodukt der Speisefischgewinnung sind und nicht dem Artenschutz unterliegen.