|
|
Hallo Forum,
hier ist der Platz, um über die pfeifen der Marke zu sprechen.
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
Hallo Forum,
wenn ich mir die Angebote von BC im Net so ansehe frage ich mich, welche Rolle diese Serienpfeifen am deutschen Markt spielt.
Selten habe ich erlebt, dass jemand mal eine tolle BC vorgestellt hat, eher waren es Kuriositäten aus alten Tagen. Auch ich habe in meiner Sammlung einige unbedeutende Stücke eingestreut, die damals über ebay zu mir gekommen sind.
Dabei kann ich über die physikalischen Gegebenheiten dieser Pfeifen nicht mal meckern, eher im Gegenteil.
Warum hat diese Marke in Deutschland keine Lobby?
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
Hallo Arno,
ich denke (nach dem nun auch 2 BC zu mir gefunden haben) das es evtl, an der Qualität der Pfeifen im verhältniss zum OriginalPreis liegen könnte. Optisch schöne und saubere Stücke aber bei meinen beiden Pfeifen sind die Übergänge vom Mundstück zum Holm nicht sehr sauber gearbeitet. ( Lichtspalt oben oder unten und deutliche spürbare Kanten an den Übergängen). Dann frage ich mich wie man zb das Mundstück mal ordentlich aufarbeiten soll, denn bei meinen beiden hübschen ist das BC einfach nur aufgedruckt und nicht wie üblich eigelassen(wenn man das mal POlieren muß....). Material macht für mich nen sauberen % ordentlcihen Eindruck mit hübschen Maserungen, nicht gekittet, dafür bei der Rustizierten Version an 2 Stellen kleine Ritzen gelassen, finde ich besser als das zu kitten und stört optisch auch nicht wirklich. Das ist also ein Pluspunkt. Ganz klares minus ist das bei beiden Pfeifen (rustiziert und goldbraun gebeizt) die Beizung nicht Alkoholecht ist. Als ich sie nach dem Erwerb zur sicherheit noch mal ordentlich Grundreinigen wollte bekam ich bei der Rustizierten schwarzefinger (zum Glück nicht an der Pfeife zu sehen) und die goldbraune hat auch etwas Iher Farbe gelasen wo mir ein Tropfen Alkohol (70%) drübergelaufen ist. Das ist wie ich finde ganz großer Mist, denn wie schnell passiert es doch mal das einem ein klein wenig Reinigungsalkohol irgendwo drauf kommen kann... . Keine meiner anderen Vauen, Stanwell, Design Berlin, Oldenkots hat damit so ein Problem ob alt oder neu. Nicht einmal meine 3 Euro Tankstellen Ofi Pfeife hat damit ein Problem wo ich so etwas erwartet hätte. >Wenn ich dann bedenke das die BC bei rund 63 Euro pro Stück neu anfangen und dann schnell um die Hundert Euro + liegen, sollte meiner meinung nach so etwas nicht seien. Gut gut das ist meine Persönliche Meinung, aber so ist es, ich finde es sehr schade denn wie gesagt finde ich die Qualität des Materials nicht mal schlecht und mit etwas mehr Sorgfalt bei der Verarbeitung könnten das wirklich nette Pfeifen seien. Rauchen lassen tuen die sich einwandfrei, nur mit der Pflege.....da gebe ich nen - ,. wie gesagt ich habe nur 2 Stücke von BC, mag seien das es gerade nur bei den Modelen der Serie so war mit der Beizung und das andere Modelle da besser sind, aber das weiss ichnicht ich kan nur von meinen Erfahrungen berichten. Spaß machen die Pfeifen aber trotzdem, Gruß´Mario
Ich habe mir eine einzige BC gekauft, eine Calabash "Vintage" Rustique. Warum blieb es die einzige Pfeife von BC?
Weil ich von der Qualität der Pfeife nicht überzeugt bin.
In den knapp über 10 Jahren in denen ich diese Pfeife besitze zählte sie auch nicht gerade zu den meist gerauchten Pfeifen, obwohl ich sie mir damals gerade wegen ihrer Form angeschafft habe (ich wollte gerne möglichst verschiedene Pfeifenformen).
Ob sich mein Eindruck nun auf die anderen BC-Modelle übertragen lässt vermag ich nicht zu sagen. Aber ich denke für die inzwischen zu zahlenden Preise (meine Calabash liegt bei Danpipe inzwischen bei 86 €) kann ich bei anderen Herstellern eine bessere Qualität erhalten.
Gruß
Michael
Ich will da auch was dazu sagen, va weil die beiden hübschen von mir sind.... Mario, keine Beizung ist alkoholecht, da musst du schon etwas aufpassen, bzw. soll der Pfeifenreiniger oder das Wattestäbchen auf keinen Fall vor Alkohol triefen wenn du den in die Pfeife steckst. Peterson hatte sogar Probleme mit der Beizung in Kontakt mit Paraffinöl und spielt preislich sehr wohl über der Liga von BC. Ich glaube auch das die Raucheigenschaften der Toulouse OK sind und um das gehts ja hauptsächlich, Alkohol greift dir wohl jede Oberfläche an und gehört in den Schlund und nicht auf die Farb ;-)
Gruß
Thomas
was mir noch einfällt, du hast ja 2 gleiche Pfeifen, tausch einmal die Mundstücke....
[quote="tombaz"]was mir noch einfällt, du hast ja 2 gleiche Pfeifen, tausch einmal die Mundstücke....[/quote]
Hallo Thomas,
das hatte ich schon probiert, war aber nix. Da die Pfeifen ja nicht auseinander fallen oder sonst etwas stört es mich auch nicht weiter, man merkt es halt nur wenn man mit den Pfeifen in der Hand spielt.
Keine Sorge ich schütte auch keine unmengen an Alkohol in oder über meine Pfeifen, nur hatte ich so etwas halt bisher noch nicht erlebt, aus welchem grunde auch immer. Habe mir schon ein anderes Wax bestellt und werde die beiden Schätzchen dann etwas nachbearbeiten. Die beiden Tabake habe ich leider immer noch nicht probiert....
, aber Danke nochmals für die Pfeifen,Gruß Mario
Im übrigen ging meine Überlegung mit der Beize auch in die Richtung ob es wohl etwas mit der art der Beizen zu tuen haben könnte. Also ob Wasser oder Alkoholbasierend, denke das eine Alkoholbasierende Beize eben natürlich wieder eher auf Alkohol reagiert als wasserlösliche wenn nur schlecht oder garnicht gewaxt wurde. Was früher noch alles mit in den Beizen oder Waxen mit beigemengt war weiß ich nicht, aber bei meinen Estates ist mir so etwas mit Farbauflösungen eben noch nicht aufgefallen.
Ich habe das gestern vergessen zu erwähnen:
"Rote Finger" bekomme ich beim gründlichen Saubermachen meiner BC euch, wenn ich auch nicht sehr stark. Und in dieser Form habe ich das bislang noch bei keinem anderen Hersteller meiner Pfeifen gehabt.
Gruß
Michael
[quote="Roxel"]
"Rote Finger" bekomme ich beim gründlichen Saubermachen meiner BC auch, wenn ich auch nicht sehr stark. Und in dieser Form habe ich das bislang noch bei keinem anderen Hersteller meiner Pfeifen gehabt.
Gruß
Michael[/quote]
Stanwell hatte diese rote Tünche auch, das Zeug hat an der Polierscheibe auch das zeitliche gesegnet.
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
[quote="Arno"][quote="Roxel"]
Stanwell hatte diese rote Tünche auch, das Zeug hat an der Polierscheibe auch das zeitliche gesegnet. [/quote]
Hast Du die rötliche Beize wegpoliert oder was ist damit passiert? 
Gruß
Michael
na klar, weg! danach war die 109 erst richtig schön....
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
Hm, aber warum machen Hersteller so etwas? Die müssen doch Erfahrungen mit ihren Materialien haben und was es eben für Probleme gibt damit. Das es eben auch anders geht wissen wir ja auch alle. Ich finde es einfach schade wenn man schon bei der normalen Pflege extram aufpassen muß. Klar, nix ist unkaputtbar aber eben immer extrem aufpassen müssen bei ner Gebrauchspfeife...ist halt nicht so Dolle.
ich antworte morgen nochmal....
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
Hallo zusammen,
leicht verspätet, aber ich ich wollte Euch noch meine BC zeigen.
Als ich sie bekam, war der Kopf eben mit dieser deckenden roten Beize und ziemlich verkohlt. In den Kopf konnte man gerade noch einen normalen Bleistift reinschieben, so verkrustet waren die Seiten. Seltsamer Weise war das Mundstück kaum zerbissen.
Also die üblichen Arbeitsgänge erledigt und dann an die Polierscheibe, die Beize war ehedem schon leicht fleckig. Ich hab sie dann einfach runterpoliert und anschließend mit Carnauba poliert. Sieht noch immer ganz ordentlich aus. Und so schlecht ist die Maserung auch nicht, daß man sie zukleistern musste, finde ich.
Will nuur sagen, es kann sich manchmal lohnen, die vom Hersteller gelieferte Farbe durch geeignetes polieren zu verbessern... 
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
Na die is ja richtig schön geworden, sehr elegant.....
Wobei ich generell der Meinung bin das die Hersteller vor 10, 20 Jahren noch mehr Wert auf Qualität der Materialien gelegt haben, dementsprechend ist dieses Ergebnis nicht ganz so verwunderlich. Und....ich weiss jetzt wo ich meine dreckichen Pfeifen hinschicken kann, der Arno wirds scho richten...Höhö 
Schick ruhig...
Für mich heute viel entscheidender als der Preis oder Wert dieser alten Pfeifen ist das Alter des Holzes. Laß die mal nur 30 Jahre Pfeife sein und zähl dann die anderen Jahre mal dazu, die sie gebraucht hat, um überhaupt Pfeife zu werden...
und dann haben wir nach meiner Meinung einen richtig deutlichen Unterschied zu einer heutigen Pfeife. Und dann ist auch wurscht, welche Marke drauf steht....
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
[quote="Arno"] Und dann ist auch wurscht, welche Marke drauf steht....
Der Raucher in mir, stimmt Dir zu Arno, der Markenfetischist in mir will hier jedoch heftig widersprechen ;-)
In Sachen Design ist BC IMHO seit Jahren konstant ziemlich weit vorn. Was die Massenproduktion spannender Shapes betrifft, in meiner persönlichen Hitparade öfter vor Chacom und Brebbia und gelegentlich sogar die klare Nr2 hinter Stanwell - und grundsätzlich weit, weit vor Gubbels 
Doch Arno ich muß sagen so wie sie jetzt auf den Fotos rüber kommt gefällt sie mir auch von der Farbe her. Sieht wirklich gut aus.
Nur das mit dem Holz müßtes du noch mal näher erklären bitte. Das Holz ist doch früher auch nicht schneller gewachsen als Heute oder? Oder meist du das die früher mehr ausgewäht haben und es haben länger ablagern lassen bevor Pfeifen draus wurden?
Hallo Mario,
zum Thema Holz gibts immer viel Geheimniskrämerei und man muß immer aufpassen wer was und warum erzählt oder sich eine Legende schneidern will, aus welchen geheimen Ecken der Hölle er unter Ermordung wievieler Teufel noch ein Säckchen stibizen konnte.
So geht die Legende, daß Anne Julie eben nur die Unmengen alten Holzes ihres Verstorbenen benutzt und aufbraucht. Ich will ja nicht mal sagen, daß das nicht stimmt. Das mag sogar gut sein, denn warum sonst sollte eine kleine Bulldog von ihr, die nicht anders aussieht, als eine kleine Bulldog von xy um sovieles teurer sein. Ziehen wir mal den Namen und die Künstlerin vom ordentlichen Preis ab, dann ist sicher einiges für das alte Holz zu veranschlagen.
Irgendwie sitzt es einem immernoch im Koppe: Je älter das Holz - um so leichter - um so teurer...
So glaube ich nicht, daß heute noch eine Knolle 80 bis 100 Jahre in der Erde war, bevor sie "gepflückt" wurde. Ob das Holz dann noch über etliche Jahre gewässert zum trocknen auslagert, hab ich so meine Zweifel... Will sagen, die alte Ernte und Verarbeitungszeit scheint mir kaum noch unter heutigen Nachfragevolumina wirtschaftlich zu sein. Heute wollen alle tolles grain, keine verworfenen Maserungen.
Nur da, wo das Holz am ältesten ist, nämlich in der Mitte der Knolle "wächst" kein straight grain.... also?????
Nicht falsch verstehen, ich schnalze sehr laut mit der Zunge, wenn ich ein geiles grain vor mir habe. Ist doch klar, das Auge will doch auch leben... ....aber vielleicht ist das no-straight-grain viel härter, braucht länger um auszutrocknen, ist aber widerstandsfähiger, vor allem gegen das Kondensat????
Du kennst meine kleinen "Kriege" gegen das Kondensat. Wahrscheinlich werde ich in diesem Leben die von so vielen behauptete Fähigkeit des nahezu kondensatfreien Rauchens nicht mehr erlernen. Rein physikalisch ist das ohnehin Nonsens, weil bei der Verbrennung immer Kondensat entsteht. Mehr, wenn man so ein Schnellraucher wie ich ist. Und bei den Mengen, die ich produziere kriege ich locker die Kristalle schwarz und der Bambus hat auch immer genug zu trinken.... ...wundert mich, daß der Bambus bei meinen Pfeifen noch keine neuen Triebe ausgeworfen hat.
Und wer jemals Kondensat auf der Zunge hatte weiß, daß kann auf Dauer nicht gut sein, auch nicht für's Holz. Und da ist mir altes, sehr hartes Holz lieber, bei meinen Gebrauchspfeifen...
...auch die Stannies, die ich inzwischen trotz ihres straight grains verkauft habe (Fehlbohrung im Mundstück), habe ich bei der Häufigkeit des Gebrauchs immer Vorsicht walten lassen. Und irgendwie macht das glaub ich jeder, oder hast Du schonmal eine richtig zugequarzte straight grain von Rainer Barbi gesehen?
Gruss Arno 



www.verbilligen.de


| Beiträge: | 13.560 |
| Registriert am: | 23.10.2008 |
|
PipeSmoke Ring Provided by: Spiderlinks.Org | |||||||||
![]() |
| ||||||||
| PREVIOUS : NEXT : RANDOM : SITE-LIST | |||||||||
| Pipe Lover's Ring Provided by: The Affiliate Group | |||||||||
| |||||||||
| Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen |