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Hallo Forum,
ich zitiere mich insoweit selbst.
Bauzeit vom 27.12.2002 bis 25.1.2003. 196 Pfeifen finden ein Zuhause. Dieser Schrank ist eine Einzelanfertigung nach meinen Plänen.
Ein Blick in die Entstehungsgeschichte. Ober- und Unterschrank wurden verleimt.
Türen, verleimt und gewachst.



Nut fräsen. Die Bänke werden in die Seitenteile einverleimt.
Alles gerade, supi!
Gruss Arno 



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Hallo Forum,
ich werde kurzfristig auf dieses "alte Projekt" zurückkommen...
...es hat eine mehr als interessante entwicklung gegeben. Keine sorge, ich habe kein Geld in die Produktion gesteckt, es ist viel besser.
Bis morgen, oder so... 
Spannung soll sein!
Gruss Arno 



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Hallo Forum,
vor gut 1,5 jahren ergab sich durchs Internet ein Kontakt zu Werner, der in einem Gesamtkonzept für einen Raum einen Pfeifenscharank einbauen wollte.
Ich gab ihm den Zugang für alle Masse meines Schrankes, die ich ja von http://www.pfeifenfreun.de übernommen und leicht abgewandelt habe.
An diesem wochenende erreichte mich von Werner folgende mail, Zitat:
"Hallo Arno,
was lange währt, wird endlich gut.
Verschoben ist nicht aufgehoben.
..... und ähnliches mehr. - Ich hoffe du erinnerst dich noch an mich: Ich bin der, der im März 2008 Hilfe für einen Pfeifenschrank wollte
Der Schrank war Ende 2008 fertig und wurde schließlich, nachdem der gesamte Dachausbau bezogen werden konnte, Anfang 2009 eingeweiht. Leider spielte danach meine Gesundheit eine lange Zeit nicht so mit und dann hab ich's schließlich vergessen. Aber vor kurzem dachte ich wieder an dich und hiermit löse ich nun mein Versprechen ein.
Vielleicht zunächst etwas Grundsätzliches: Mein Dachgeschossausbau sieht in den Dachschrägen fahrbare Wagen vor, deren Front Buchenschränke sind (Bücherschränke, Pfeifenschrank, CD-Schrank, etc.). Hinter und unter diesen Schränken befinden sich abgeschrägte Wagen - wie auf der Planungszeichnung sichtbar -, so dass kein Leerraum entsteht und ältere Bücher, Pfeifenutensilien usw. geschickt gelagert werden können. Daraus resultieren zwei komplette Schrankwände. Nicht alles ist in meinem Hobbyraum machbar (furnieren, Kanten leimen, Flächen schleifen, spritz lackieren), deshalb bemühe ich manchmal einen alten Freund (Tischler) und darf in seinem Produktionsbetrieb nach Feierabend und an Wochenenden arbeiten - allerdings mache ich alles selbst.
Nun zum Pfeifenschrank: Mit deiner Hilfe und mit einem Abstandsmodell entwickelte ich zunächst einmal die Abstände der Pfeifenhalter, sowie die Lochanordnung. Nachdem das geklärt war, musste alles dem vorgegebenen Schrankmaß angepasst werden. Dann wurden aus massiver Buche 8 mm dicke grob vorgeschnittene Buchbretter gefertigt und dort die Pfeifenbohrungen angebracht, gefräst und geschliffen. Sodann stellte ich die Bretter für den Korpus her (massive Buche), fräste Trägerschlitze und bohrte Luftlöcher in die Seiten. Die Rückwand aus 8 mm furnierter Spanplatte bekam ebenfalls Trägerschlitze gefräst. Dann konnte alles lackiert werden und danach begann der Zusammenbau. Die Glasrahmentür wurde mit einer Reihe anderer in "Fließbandarbeit" hergestellt (alle gleichmaßig). Zum Schluss wurde der gesamte Schrank auf den Wagen montiert und die obere Abschlussleiste mit den Griffen angepasst.
Die anliegenden Zeichnungen darfst du gerne an Interessierte weitergeben.
Ich weiß nicht wie groß dein email-Fach ist. Ich habe von der Herstellung extra für dich 17 Fotos gemacht, zusammen knapp 3 MB groß. Wenn du die haben möchtest, so sag mir bitte Bescheid.
So, jetzt ist erst mal genug.
Nach der Anstrengung brauch ich ne Pfeife.
LG
Werner"Zitat Ende.
Grundsätzliche Unterschiede zwischen den beiden Schränken ergeben sich schon vom Ausgangsprinzip. Aber auch in den Details der Verarbeitung, z.B. Rückwand wurde auf die speziellen Gegebenheiten und Anforderungen von Werner eingegangen. in der materialdicke musste Werner anders arbeiten als ich es noch konnte - grundsätzlich unterscheiden sich die Arbeitsschritte kaum, wenn aber, dann grundsätzlich.
Jetzt hat Werner mir die Möglichkeit gegeben, auch Pläne zu veröffentlichen, die bei meinem Bau nur Handnotizen waren.
Dafür gilt mein Dank an Werner.
Ich folge seinem Wunsch gerne und gebe Euch in der Anlage die Zeichnungen von Werner weiter.
Eine schöne Planung wünschen wir Euch!
Gruss Arno 



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Zitat von Arno
Nun zum Pfeifenschrank: Mit deiner Hilfe und mit einem Abstandsmodell entwickelte ich zunächst einmal die Abstände der Pfeifenhalter, sowie die Lochanordnung. Nachdem das geklärt war, musste alles dem vorgegebenen Schrankmaß angepasst werden. Dann wurden aus massiver Buche 8 mm dicke grob vorgeschnittene Buchbretter gefertigt und dort die Pfeifenbohrungen angebracht, gefräst und geschliffen. Sodann stellte ich die Bretter für den Korpus her (massive Buche), fräste Trägerschlitze und bohrte Luftlöcher in die Seiten. Die Rückwand aus 8 mm furnierter Spanplatte bekam ebenfalls Trägerschlitze gefräst. Dann konnte alles lackiert werden und danach begann der Zusammenbau. Die Glasrahmentür wurde mit einer Reihe anderer in "Fließbandarbeit" hergestellt (alle gleichmaßig). Zum Schluss wurde der gesamte Schrank auf den Wagen montiert und die obere Abschlussleiste mit den Griffen angepasst.
Hierzu einige Bilder.
Gruss Arno 



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Hallo Arno,
alle Achtung !!!
Das ist ja ein Hammerteil von Pfeifenschrank.
Da kriegst ja irre viel Pfeifen rein.
Herzlichen Glückwunsch !!!!
Mein Neid ist dir gewiss !
Grüssle,
Rita
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