Liebe Leser. Bitte greifen Sie doch einmal in Ihr Portemonnaie und fischen Sie die 50-Cent-Münzen heraus. Haben Sie Glück, sind Sie vielleicht um 500 Euro reicher.
Grund für den womöglichen Blitz-Geldsegen: Auf mehreren Hundert 50-Cent-Münzen, die derzeit im Umlauf sind, gibt es einen Fehler.
Der Berliner Münzhändler Matthias Sänger entdeckte die Panne: „Auf den Fehlprägungen zeigt sich das 50-Cent-Stück mit dem Bundesadler auf der Rückseite statt mit dem Brandenburger Tor“, sagte er dem EXPRESS.
Betroffen von der Fehlprägung: 50-Cent-Münzen mit der Jahreszahl 2002 und dem Münzzeichen G (steht klein neben dem Jahr).
Guy Franquinet, vereidigter Sachverständiger für deutsche Münzen, gegenüber EXPRESS: „Es ist eine besondere Verwechslung, weil hier zwei Stempel von verschiedenen Münzreihen verwechselt wurden. Man nennt das eine Stempelkopplung. Die Stempel sind ähnlich groß und die Münzplättchen auch.“ Der Experte weiter: „So was darf nicht passieren, und deswegen hat der Verantwortliche seinen Irrtum nicht weitergegeben. Die Deutsche Bundesbank hat schon einhundert Exemplare eingezogen.“
Eigentümer dürfen ihre Münze natürlich behalten. Händler Matthias Senger: „Für den »falschen Fuffziger«´ zahle ich 500 Euro. Das 50-Cent-Stück, welches in meinem Besitz ist, wird versteigert.“ Startpreis: 500 Euro. Erwartet wird ein Erlös von weit über 1000 Euro. mehr ......