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Warum war das früher so?

#1 von Intruder66 ( gelöscht ) , 14.11.2010 23:42

Hallo,
ich stelle das mal hier ein weil ich nicht weiß wo es sonst passen könnte.

Also ich habe gerade mal wieder nach Pfeifen geguckt und hier in Dk finden sich sehr viele der alten Lang oder Gesteckpfeifen. Dabei viel mir halt auf das die eigentlich fast immer nen Deckel hatten, warum war das früher so? Wozu und warum haben die heutigen Pfeifen das nicht mehr? Ist ja evtl, ne blöde Frage, interessiert mich aber halt. Evtl, kann mir da ja mal jemand etwas zu schreiben. Ich sage schon mal recht herzlichen Dank. Gruß Mario

Intruder66

RE: Warum war das früher so?

#2 von Silent Composer ( gelöscht ) , 15.11.2010 03:28

Also ich habe mir vorgestern noch eine neue polnische Birnenholzpfeife mit Deckelchen ersteigert.
Das Deckelchen hat den Zweck, dass es den Wind abhält, wenn Du die Pfeife draussen rauchst.
Aber klappt auch nicht immer :-)

Liebe Grüße, der liebe Wil

Silent Composer

RE: Warum war das früher so?

#3 von Intruder66 ( gelöscht ) , 15.11.2010 16:40

Ok, Danke dir Wil,
aber das heißt dann das die Leute früher mehr draussen geraucht haben? Hm, und das obwohl heute in Kneipen usw nicht mehr geraucht werden darf. Da gibt es doch bestimmt noch nen anderen Grund für, denn wie gesagt ist mir das bis jetzt nur bei den Gesteckpfeifen aufgefallen mit dem Deckel.

Intruder66
zuletzt bearbeitet 15.11.2010 16:41 | Top

RE: Warum war das früher so?

#4 von Lutheraner1966 ( gelöscht ) , 15.11.2010 16:47

Nun warum das Deckelchen da ist hat ja Wil schon bestens erklärt. Warum dies vor allem Früher und bei Gesteckpfeifen so war kann ich nur vermuten: damals hatten die Leute nicht so viel Freizeit wie wir. Das Leben bestand aus Arbeiten, essen, schlafen, arbeiten,...... - also haben die meisten scheinbar Ihr Pfeifchen nebenbei geraucht. Beispiel die Schäfer damals, sehr aoft auf alten Bildern zu sehen, immer ein Pfeifchen im Mund und ohne Deckel wäre es schwierig.
Wie gesagt, ist nur eine Vermutung von mir.

Lutheraner1966

RE: Warum war das früher so?

#5 von Intruder66 ( gelöscht ) , 15.11.2010 17:09

Hallo Thomas,
da hast du auch recht mit das man auf alten Bildern oftmals Leute mit Pfeife sieht wo sie bei der arbeit waren. Danke auch für den super Gedankengang.

Intruder66

RE: Warum war das früher so?

#6 von Arno , 17.11.2010 08:31

Zitat von Intruder66
Hallo,
ich stelle das mal hier ein weil ich nicht weiß wo es sonst passen könnte.
Gruß Mario



Hallo Mario,
das passt doch prima...

Das hat auch mit den Lebensumständen und den Rauchgewohnheiten zu tun. Die Menschen haben ihre Pfeifen schon vorgestopft mitgenommen, dann über den Arbeitstag mehrfach an und ausgehen lassen müssen, in der Regel zerlegt irgendo in Taschen transportiert und meist draußen geraucht. Denk mal an die alte Landbevölkerung oder an die Arbeiter in den Fabriken und deren Tagesabläufe.
Da war nicht die Zeit, um sich jedesmal ein Pfeifchen frisch zu stopfen und bis zum Ende zu rauchen. Ein Zeitluxus, den wir uns heute leisten können, damals sicher nicht.

Und da waren diese großen Füllvolumina und die Deckel eben eine gute Lösung. Genauso die Zerlegbarkeit. Interessant ist auch die Frage, warum die meisten dieser Pfeifen so lange Pfeifenrohre hatten und nicht so kurze Holme, wie heute...

...und da sind wir dann wieder bei meinem Lieblingsthema, den Ruhla'er Pfeifen und ihren rauchphysikalischen Vorteilen.


Gruss Arno



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RE: Warum war das früher so?

#7 von Intruder66 ( gelöscht ) , 17.11.2010 18:42

Hallo Arno,
danke für deine prima Antwort. Auch wenn ich schon seit Jahren Pfeife rauche (aber eben nur gelegntlich) habe ich mich bis dato nie sehr mit Pflege oder anderen Dingen um die Pfeifen beschäftigt. Finde aber das Thema Gesteckpfeifen sehr interessant obwohl mir persönlich Lesepfeifen besser gefallen von de Optik her. Ich denke durch die langen Pfeifenrohre wird der rauch einiges kühler seien oder? Dadurch dürfte man eben auch nen anderen geschmack haben vom tabak her. Ich muß mal etwas googeln und hier im Forum etwas stöbern um mehr zu den Ruhla'er Pfeifen zu finden. Gruß mario

Intruder66

RE: Warum war das früher so?

#8 von rolf ( gelöscht ) , 19.11.2010 09:58

Hallo zusammen,

vielleicht noch ein Gedanke zu den Deckeln (insbesondere denjenigen im 19. Jhd.).

Die Pfeifen könnten den Deckel auch gegen Funkenflug, also zum Brandschutz erhalten haben. Ist bei "Försterpfeifen" aus eben diesem Grund IMHO noch lange so gewesen (der heutige Förster raucht nicht mehr im Wald).

Natürlich wirkt so ein Deckel insgesamt als Gluthemmer, und dieser Aspekt ist bei Porzellanköpfen nützlich, da die Dinger sonst stark sottern und heiß werden (daher auch der lange Holm), aber WIMRE haben auch 18hunderthasenbraten- alte Meerschaumpfeifen einen solchen Deckel besessen.

Bei den alten Regimentspfeifen diente dieser u.a. manchmal auch als Zeichen für die Waffengattung, so hatten die Pfeifen für Artillerieregimenter eine Kugel oben auf dem Deckel, Infanterie mit Pickelhaube, Ulanen mit Ulanentschako etc.

Ist aber ein eigenes Sammelgebiet und die richtigen Experten wissen die Pfeife dann bis auf das Bataillon und Jahr zurückzudatieren.

Sorry für die Ausschweifung

Beste Grüße

Rolf

rolf

RE: Warum war das früher so?

#9 von Arno , 19.11.2010 11:02

Zitat von Intruder66
.... Dadurch dürfte man eben auch nen anderen geschmack haben vom tabak her. Ich muß mal etwas googeln und hier im Forum etwas stöbern um mehr zu den Ruhla'er Pfeifen zu finden. Gruß mario



Genau Mario,
jedenfalls bilde ich es mir ein. Der Tabak schmeckt tatsächlich milder, aber auch differenzierter. Gesteigert wird das meiner Meinung nach noch durch das Bambusrohr, was zwar nicht stilecht ist, aber darum geht's mir auch nicht. Der Bambus behält auch viel Kondensat aus dem Rauch, somit muss der Rauch also weniger feucht im Mund ankommen. Man lernt damit die Rauchphysik kennen und solche natürlichen Hilfsmittel schätzen, geht es doch nur darum, den Genuß ein bischen weiter auf die Spitze zu treiben.

Bauen wird Dir die Ruhlaer Pfeife sicher Peter Lehmann, der damit wohl am Besten Bescheid weiß, worauf es ankommt. Und es kostet Dich eben kein Vermögen. Schreib ihn ruhig pm oder pn an, er wird Dir sicher sehr bei diesem Erfahrungsgewinn helfen.

Ja, hier dürftest Du auf die meisten Info's zu Ruhlaer Pfeifen stoßen, ich glaube in den einzelnen Threads steht alles, was von Interesse sein könnte. Da dürften wir informativer sein als google...


Gruss Arno



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RE: Warum war das früher so?

#10 von Intruder66 ( gelöscht ) , 19.11.2010 15:29

Hallo vielen Dank ROLF,
sehr interssant deine Ausführungen.
Auch dir Arno danke ich nochmals für die Interessanten Infos. Dann ist es ja gut das ich mir dieses Forum ausgesucht haben zum Thema Pfeifen/ Tabak & co.

Intruder66

RE: Warum war das früher so?

#11 von Sven0780 ( gelöscht ) , 16.09.2011 12:07

Hallo an Alle,

Habe eine Gesteckpfeife von meinem Ur (Ur)opa geerbt...Ca. 1911 handgeschnitzt...Wird in der Familie weitergereicht..
Hat nur er geraucht bisher....
Und ja hat auch einen Deckel...

Grund war der..lt überlieferter Aussage:

Im 1. Weltkrieg: vorgestopft im Schützengraben...Konnte an- und ausgehen ohne Probleme...und nix rieselte raus;)
und angeblich soll der Deckel Rauchbildung eingedämmt haben und somit nicht sichtbar gewesen sein...aber ob das nur eine Mär ist..keine Ahnung;)

Und danach im Leben: mehr Zeit zum Rauchen weniger zum Stopfen;)

Wollte Sie auch demnächst mal anrauchen..aber ich trau mich nicht..So edel das Teil)

Hat mal jemand eine Gesteckpfeife geraucht...Merkt man einen Unterschied?

VG Sven

Sven0780

RE: Warum war das früher so?

#12 von Arno , 16.09.2011 13:54

Hallo Sven,

ja ich rauche meine Gesteckknösel sehr gerne, natürlich nicht so alt und mit familiärer Erinnerung belegt.

Ich hab mir so alte Pfeifenkonzepte mal von Peter Lehmann bauen lassen. Kannste hier in der Suche finden: "Ruhlaer Pfeifen" und "Cavallierpfeifen"....

Ich denke auch viel über die alten Konzepte nach und arbeite gerade mit jemandem an den "Ergüssen meiner Erkenntnisse"....

"Kondensatfreies Rauchen".

Das ist mein Ansatz dabei. aber eben nur der Ansatz, es schliessen sich weitere Gedanken an.

Ich kann Dir also nicht sagen, ob Deine alte Gesteckpfeife einen Versuch wert ist, vielleicht sollte man es nicht probieren.... ...so man weiss, wer sie mal geraucht hat....

Aber das Konzept ist jedenfalls einen Versuch wert.


Gruss Arno



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RE: Warum war das früher so?

#13 von Sven0780 ( gelöscht ) , 16.09.2011 14:08

Hallo Arno,

danke für die Einwürfe...
Ja werde gleich mal suchen und schauen.

Da ich aktuell ja erst bei knapp 7 Pfeifen bin...muss ich ja noch einkaufen gehen....;)
In einer Woche Urlaub und dann wird im Netz gesurft....

Nur gebrauchte...da geh ich nicht ran...komische Einstellung ich weiß..aber irgendwie...

Nun ja ich laber wieder und schweife ab)

VG Sven

Sven0780

RE: Warum war das früher so?

#14 von Arno , 18.09.2011 10:25

Hallo Sven,

lass ruhig mal schweifen, ich denke, irgendwann wirst Du Dich auch über eine gerauchte Pipe freuen....


Gruss Arno



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RE: Warum war das früher so?

#15 von tombaz ( gelöscht ) , 18.09.2011 11:17

Tja Sven....

Das mit den Gebrauchten ist so eine Sache....ich war (und bin eigentlich immer noch...) der Meinung eine Pfeife darf nur in meinem Mund gewesen sein, alles andere ist widerwärtig. Diesen Grundsatz habe ich irgendwann einmal durchbrochen aber nur aus Zufall heraus, weil ich nämlich an einige estate lots gekommen bin die so günstig und so gut waren das ich sie behalten wollte. Dann hab ich mich ein wenig mit Aufarbeitung befasst und mittlerweile ist es so das ich gebrauchte Pfeifen zumindest akzeptiere, lieber sind mir persönlich auf jeden Fall Neue....

Aus meiner heutigen Sicht der Dinge fährt man ganz gut wenn man nur neu kauft, bei estates zahlt man oft Lehrgeld und ersteigert wertloses Zeug, gute Sachen haben auch gebraucht ihren Preis. Und wenn der Unterschied zwischen gebraucht und neu nur mehr vielleicht 20, 30 Euro ausmacht würde ich sofort zur Neuen greifen, ausserdem hat man auch die Möglichkeit bei den Pfeifenmachern einzukaufen, manchmal bekommt man wirklich ausgezeichnete Pfeifen zu guten Preisen, in diesem schönen Forum findest du zuhauf links und Adressen zu guten Leuten.....

Conclusio: Gebraucht ja, wenn guter Zustand, guter Preis und Top Pfeife.......Gebrauchte Schnäppchen sind sehr selten, irgendeinen Mangel der dir nicht behagt gibts immer, der ist aber nicht immer auf Fotos zu entdecken ....

ansonsten.....Pfeifenläden abklappern, Pfeifenmacher besuchen, wenn möglich jede Pfeife die du kaufen möchtest besichtigen, das lohnt und spart Zeit, Geld und Enttäuschung.........
UND bz. ABER...optische Schönheit ist nicht immer Garant für ausgezeichnete Raucheigenschaften....

ich schließe mich auch Arnos Meinung an, Priorität hat eigentlich der Tabak den du rauchst, die Geschmacksrichtungen zu entdecken ist ein schönes Abenteuer - rauchen kannst du aus fast jeder Pfeife...

einen schönen Gruß und viel Spaß an deiner Leidenschaft Pfeife zu rauchen.....
Thomas

tombaz

RE: Warum war das früher so?

#16 von Sven0780 ( gelöscht ) , 19.09.2011 13:01

Hi an alle nochmal,

ja also bisher (Estates) bin ich da deiner Meinung..Nein niemals...aber wer weiß, vllt eines fernen Tages.
Kann auch jeden verstehen..ist schon ein tolles Projekt eine Pfeife aufzubereiten usw....
Man entwickelt ja auch eine "Art" Band zwischen Nutzer und Pfeife;)

Ich kaufe mir jetzt erst mal noch ein zwei neue...einfach um Wechseln zu können....)))Then we will see=)

Habe unter meinen aktuellen übrigens eine Venini...und obwohl das ein Schnäppchen war...Ich liebe diese Pfeife.....

VG
Sven

Sven0780

RE: Warum war das früher so?

#17 von B.W. ( gelöscht ) , 19.09.2011 20:36

Salute Sven

Du gehst also nie in ein Restaurant, da Du dort ja Besteck und Gläser vorgesetzt bekommst, die schon ein anderer am Mund hatte?

Blöde Frage, will weder Dich noch Thomas oder sonstwen so hinstellen. Und Thomas hat recht, es hat mit Glück oder Vertrauen zu tun, wenn man eine Estates kauft. Vertrauen, den Lieferanten kennen, ist besser. Aber eine vollständig aufgearbeitete Pfeife deswegen ablehnen, da sie nicht frisch vom Pfeifenmacher kommt, das finde ich verfehlt. Und schade. Ich liebe die Pfeifen, welche mindestens fünfzig Jahre alt sind und von 'guten Eltern' stammen. Bestes Holz; hätte die Pfeife eine Macke, wäre sie längst zu Tage getreten - soviel Qualität bekommt man heute nicht mehr. Weshalb gute Estates auch ihren Preis haben. Den mit den Preisen neuer Pfeifen zu vergleichen, finde ich verfehlt. Wir Oldtimer-Liebhaber wissen schon, weshalb wir auch für Estates einen anständigen Preis hinlegen.

Viel Freude auf Deinem Weg als Pfeifenraucher!

Beste Gedanken und Grüsse, Bernd.

B.W.

RE: Warum war das früher so?

#18 von tombaz ( gelöscht ) , 19.09.2011 20:47

Da hammas wieder die Oldtimer Liebhaber :-)

Ich versteh dich natürlich und das schöne an unserem Hobby ist das erlaubt ist was gefällt und wenn Sven schreibt eine Venini ist seine Lieblingspfeife, schreibe ich hier beinhart die Bruyere Garantie die ich seinerzeit vom Arno bekam ist auch eine meiner Lieblinge.....

Jeder soll nach seiner Art glücklich werden und das zurecht.....

euer
Thomas

tombaz

RE: Warum war das früher so?

#19 von B.W. ( gelöscht ) , 19.09.2011 21:14

Lieber Thomas

Bekam vor wenigen Jahren über die Bucht eine Vielzahl von 'Bruyere Garantie', sämtlich unberaucht, trotz ihres erheblichen Alters. Sind Spitzenpfeifen, was das Rauchen von Tabak anbelangt. Aber auch von den Formen her.

Ja, wir sind dazu da, um auf unsere Art glücklich zu sein und die anderen dabei zu beobachten, wie sie es auf ihre Art sind. Macht doch beides Freude.

Beste Gedanken und Grüsse, Bernd.

B.W.

RE: Warum war das früher so?

#20 von Sven0780 ( gelöscht ) , 20.09.2011 08:58

Hallo Thomas,

ja meine zweite Pfeife war eine 'Bruyere Garantie'...Günstig und lecker...einzig das Pflegeverhalten ist ein bisschen aufwendiger als bei der guten Stanwell:)
Dafür habe ich bei der Stanwell lange gebraucht, den passenden Tabak zu finden.)

VG Sven

Sven0780

RE: Warum war das früher so?

#21 von Arno , 20.09.2011 09:06

Hallo Sven, Alle....

siehste, immer neue Facetten in dem Thema. Grundsätzlich sind wir "Aktiven" hier der aber immer einer Meinung, dass es kein "richtig oder falsch" gibt, in der Estatefrage. Bestenfalls gibt es "noch keine gebrauchte Pfeife"..... .....lass einfach alles offen, es gibt nur ein Dogma beim Pfeifen!

"leute kauft guten Tabak! Der wird nie mehr so billig, wie heute"

Und jede hitzige Diskussion ist auch mit einem Augenzwinkern zu führen, ist es doch viel angenehmer, wenn man sein Hobby undogmatisch führen kann.

Als Student hab ich mal eine Pfeifenphase gehabt, in der ich nur eine einzige Tabaksorte geraucht habe. Ich fand mich damals ganz toll, dass ich den "richtigen" Tabak für mich gefunden hatte. Kannste Dir vorstellen, warum die Pfeife nach einigen Monaten immer weniger geraucht wurde und die Zichten immer mehr wurden? Heute glaube ich, dass dies an meinem damaligen Lebensmittelpunkt lag: Bielefeld, die Stadt, die es eigentlich gar nicht gibt.... ;-)

Aber ich finde es auch immer sehr spannend, wenn wir hier beobachten können, wie sich "neue" Pfeifenraucher hier entwickeln...

...also, in diesem Sinne....


Gruss Arno



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Arno
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RE: Warum war das früher so?

#22 von Sven0780 ( gelöscht ) , 20.09.2011 09:13

Hallo Arno und alle,

richtig..jeder mag andere Pfeifen...wenn man die von euch aufgearbeiteten so sieht....ja dann so eine würde ich nehmen lach....
Und den richtigen Tabak, den suchen wir nicht aus..sondern die Pfeife...
Denn wie heißt es so schön...

Die Pfeife sucht sich den Tabak, noch ist nicht klar wie;)
Wer den Film errät darf ihn behalten..LOL

VG Sven

Sven0780

RE: Warum war das früher so?

#23 von Da Wüst ( gelöscht ) , 23.01.2014 07:22

Servus miteinander.

Es gibt noch eine weitere Erklärung für die Pfeifendeckel. Da Tabak früher (heute immer noch) in den meisten Ländern ein Importartikel und daher teuer war, haben sich die Raucher Alternativen überlegt. Die am meisten verbreitete rauchbare Nutzpflanze war seinerzeit Hanf. In Deutschland war das größte Hanfanbaugebiet Bayern. (Dazu gleich mehr.) Die Leute haben sich das Hanfkraut getrocknet und mitsamt der Samen geraucht. Da aber die Samen noch Feuchtigkeit enthielten, konnte es durchaus vorkommen, dass diese im Pfeifenkopf "explodierten". Um also die Verteilung der Glut im Raum zu verhindern und Brände zu vermeiden, gab es die Deckel.
Natürlich war die gesetzliche Lage damals eine andere und Hanf konnte legal erworben werden unter der Bezeichnung "starker Tobak". Dass diese Rauchmischung (nennen wir es mal so: ) Nebeneffekte hatte, waren die Pfeifenraucher etwas "seltsam". ;) Deswegen ist der Begriff "Pfeifendeckel" in Bayern immer noch ein gern genutzter (beleidigender) Ausdruck für Leute, die in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.

Da Wüst

   

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