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RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#26 von Arno , 20.11.2009 01:52

Ich muss mal wieder fabulieren....

Die hier in Betrieb stehende Ruhlaer macht jetzt alles zwei Tage ihren Dienst. Und das Kondensat macht noch immer keine Spirenzien. Nach fast zwei jahren...

Bei der Cavallier von PL eben auch nicht.

Aber die ruhlaerpfeife macht wenig Probleme im täglichen Genuss, wenn man genug Köpfe hat. Drei bis 6 sollten reichen.

Zu erhalten bei Peter Lehmann - ich wüsste sonst keinen, der solche Pfeifen bauen kann.

Schaut einfach in die Linkliste bei den Deutschen Pfeifenmachern...


Gruss Arno



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Arno
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RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#27 von Arno , 20.02.2010 23:57

Hallo Forum,

so, bevor ich das zweite Jahr meine anderen Pfeifen nicht mehr geraucht habe, habe ich meinen Versuch, nur noch die ruhlaer und die Cavallier von Peter Lehmann zu rauchen vor einigen Tagen eingestellt.

D.h. ich kann mich jetzt auch wieder mit der Pfeife in der Öffentlichkeit sehen lassen - ohne von Pfeifenrauchern belächelt zu werden. Im Mai wären es zwei Jahre geworden und mein Resumee lautet: Es war eine gewonnene Zeit mit sehr vielen positiven Eindrücken.

Langholmige Pfeifen mit Bambus sind genügsam, absorbieren viel Feuchtigkeit, bleiben immer geschmacksneutral, Restfeuchte spielt nicht so eine grosse Rolle, die Babusverfärbung ist interessant und spannend und beide Konzepte haben meine Erwartungen an trockenes Rauchen sehr gut erfüllt.

Ich kann auch nicht ganz verschweigen, dass ich hin und wieder, aus Gewohnheit - oder aus Überzeugung und "Liebe" zu meinem Körbchen mit meinen "Lehmännern" greife. Obwohl ich ihnen jetzt mal eigentlich 3 Monate Zeit geben will, sich zu regenerieren und richtig auszutrocknen.

Von Anfang bis ende haben meine Köpfe für beide Pfeifen durchgehalten und den gesamten Test bestanden. eher ist zu beobachten, dass die Absorbtion der Feuchtigkeit dem Holz eher gut getan hat und die Trockenzeiten für mich deutlich reduziert haben. Ich plädiere ja immer für mindestens für ca. 7 Tage - das war über die Teststrecke nicht erforderlich. Durch die Absobtion des Kondensats konnte die Zeit auf 3 Tage reduziert werden. Wobei ich durch diesen Versuch insgesamt viel über das Holz, Meerschaum, Morta und Olive kennengelernt habe.

Meine Meinungen über Kondensat, Kristalle und Trocknungszeiten haben sich für mich bestätigt und ich wünsche jedem Estate-Käufer, dass sein vorgänger mit der Austrocknung des Pfeifenkopfes und der Reinigung so umgegangen ist, wie es das Holz vertragen kann. Ob bei einer Dunhill von 1922 oder einer bunten Kuh von Vauen...

Wenn Ihr Fragen habt - ich werde versuchen, sie zu beantworten. Auf die Frage, ob ich einen vogel habe kann ich vorab schon antworten: JA !!!!

Sonst macht man sowas nicht....


Gruss Arno



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RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#28 von PL ( gelöscht ) , 21.02.2010 10:03

Hallo Arno

So solltest wissen, dass Deine Bemühungen, diese Pfeifenart wieder salonfähig zu machen, Erfolge zeitigt. Es ist an den Anfragen hinsichtlich Fertigung und Lieferung zu bemerken. Vor wenigen Tagen zB hat diese Gesteckpfeife mit 2 Köpfen die Werkstatt verlassen und die Resonanz war ebenfalls positiv. Ein schlankeres Ebonitmundstück hätte gewiss hier der Form wohler getan- aber es sollte ein breiteres in Acryl sein

PL

RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#29 von Arno , 21.02.2010 19:23

Hallo Peter,

wenn es so ist, freut es mich (ich kann ja nicht immer schief liegen...)

Ich habe mich oft genug dafür belächeln lassen, mein Kommentar: "Nur wer selber leckt, der weiss, wie's schmeckt."

Und bei Deinen Preisen kann sich wohl jeder dieses Experiment nach Hause holen.


Gruss Arno



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RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#30 von PL ( gelöscht ) , 22.02.2010 08:54

Hallo Arno

Zitat
Und bei Deinen Preisen kann sich wohl jeder dieses Experiment nach Hause holen.



und wieder kommt das leidige Thema Preise auf - ich verstehe es nicht. Jeder seriöse bodenständige Handwerker berechnet Material + Leistung + MwSt für den Endverbraucher. Und wenn ein Handwerker versiert, flott und zügig arbeitet, machen beide- er und Verbraucher einen guten Schnitt, der Käufer muß für eine Pfeife nicht sein Sparschwein schlachten und der Macher kann die Heizkosten bezahlen. Dazu - was mir das Wichtige ist, beide können sich getrost und ohne nervöse Zuckungen auch nach Jahren noch in die Augen schauen.
Und, ganz am Rande .... für 80,- bis 100,-€ muß ne alte Frau sehr sehr lange stricken.

PL

PL

RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#31 von Arno , 23.02.2010 21:28

Hallo Peter,

natürlich spreche ich das (preisthema) im Zusammenhang mit Dir immer an. Ich sehe genügend andere Macher, die deutlich mehr haben wollen - und darauf auch international länger warten...

Dabei sag ich ja nicht, dass es im Cavallier-Bereich nicht genügend Pfeifen gibt, die einzigartig sind, in der Verarbeitung, im Grain, in den Applikationen, im Finish und allein in ihrer Seltenheit. Bei den Ruhlaer Pfeifen hast Du ja ohnehin ein Alleinstellungsmerkmal.

Aber zurück zu den Cavalliers. Das Grundkonzept bekommt man derzeit wohl bei Dir originär und preiswert... ...mehr will ich ja nicht sagen. Wenn man dann ein Sammlerstück haben will, kann man ja bei Dir mal schauen - muss man aber nicht. Ich habe meine Cav. von Dir immer als handwerklichen Gebrauchsgegenstand gesehen und genutzt. Es gibt natürlich auch High-Ends für die pumser oder sonstige Elitärsammler. Aber aus denen schmeckt der Tabak auch nicht anders.

Ich muss nur von meiner Seite das Preisthema ansprechen, weil die Abweichungen zu anderen Machern nach meiner unmassgeblichen Beobachtung sehr gross sind.

Und keiner soll in Kenntnis dieses Forums sagen, dass man eine Cav. nicht unter 682,53 EURO bekommen kann. Auch wenn es hier manchmal so aussehen mag.

Du weisst ja, wie oberdusselig mancher nix-merker-manni-Leser ist...

Was ich noch anmerken will ist die Idee einer Cavallier mit einem Olivenkopf-Set aus 3 bis 7 Köpfen. Ich könnte mir nicht nur die Köpfe aus Olive, sondern insbesondere einige Holmteile aus Olive vorstellen.

Dazu naturfarbene Applikationen, z.B. aus farblich passenden Hörnern oder sandfarbenen Materialien, mit einem kleinen Stich in die Olivenfarbe. Ein kurzes, nicht schwarzes Mundstück ohne Bambus am Holm. Es müsste sehr interessant zu beaobachten sein, wie sich der Oliven-Holm stärker verfärbt, als die Köpfe....

Ich hab's noch nirgendwo gesehen - aber der "Trend 2010" ist ja noch nicht gefunden....


Gruss Arno



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RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#32 von PL ( gelöscht ) , 23.02.2010 21:43

Zitat
Was ich noch anmerken will ist die Idee einer Cavallier mit einem Olivenkopf-Set aus 3 bis 7 Köpfen. Ich könnte mir nicht nur die Köpfe aus Olive, sondern insbesondere einige Holmteile aus Olive vorstellen.



mich lockst Du nicht- die Pfeifenbausaison ist in 14 Tagen zu Ende - ich muß jetzt Engel produzieren

PL
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RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#33 von Arno , 23.02.2010 21:54

doch, die Idee ist gut und bisher nicht geclont.

Ich lock dich damit doch. Lange Holme aus Olive müssen genial aussehen, das reizt Dich auch. Köpfe sind kein Problem, Saftablassschrauben auch nicht, Mundstücke nicht in schwarz auch nicht...

....eigentlich müsste es Dich "jucken" - ich habe sowas noch nicht gesehen -und ich hab inzwischen viel gesehen....


Gruss Arno



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RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#34 von PL ( gelöscht ) , 30.06.2010 10:24

Vor längerer Zeit gab es mal eine Ebay Auktion, die ich leider verlor. Es war eine besondere Meerschaumpfeife, die andeutungsweise die Form eines "Nachtgeschirrs" hatte





Gerrit Jan recherchierte sehr intensiv und fand heraus, das die Form in Holland " Hamburger Nakke (Nachen) hieß


Diese Form war für mich hochinteressant, so daß auch ich weitersuchte. Auch in Ruhla wurde ich fündig. Einen Riesenkopf in dieser Form(ca 15 cm Höhe) konnte ich dort erstehen. Also mußte diese Pfeifenform auch dort gefertigt worden sein.

Dann kamen mir ein paar geeignete Stücke Meerschaum in die Hände und 3 Pfeifen dieser Art haben wir gefertigt



Eine davon ist erst in jüngster Zeit fertig geworden und ist sogar filterfähig. Sie steht zum Verkauf.

PL

PL
zuletzt bearbeitet 30.06.2010 10:25 | Top

RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#35 von Albert ( gelöscht ) , 30.06.2010 14:34

hallo
schöne Pfeife was kostet so eine Pfeife Peter

Albert

RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#36 von PL ( gelöscht ) , 30.06.2010 15:49

Zitat
was kostet so eine Pfeife



Das findest Du in Deinem PN Kasten

PL

RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#37 von PL ( gelöscht ) , 30.07.2011 11:39

Nach wie vor finden die Ruhlaer Gesteckpfeifen,( die bevorzugt von den alliierten prominenten Kriegsgefangenen nauf Schloss Colditz geraucht wurden und auch die Stammtischpfeifen unseres Colditzer Tabakkollegiums sind), wegen ihrer hervorragenden Raucheigenschaften ihre Liebhaber. Hier eine Wunschpfeife mit 2 Köpfen (auf dem Bild nur der Meerschaumkopf), die wohl nun gerade im fernen Kolumbien die Rauchwolken gen Himmel steigen lässt.

PL

RE: Pfeifen nach historischen Vorbildern

#38 von Arno , 30.07.2011 14:03

....ich mag meine ja auch sehr....


Gruss Arno



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Die Geschichte des Rauchens
Porzellan-Tabakpfeifen, Alt-Haldensleben (1826-1

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