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Hallo Forum,
ich fabuliere gerne rum, wenn es um historische Pfeifen geht. Dabei steht für mich immer die Physik im Vordergrund, sodass ich nicht in die Kostenfalle einer Sammlung laufe, sondern mir preisbewusst die physikalischen Konzepte von Peter Lehmann bauen lasse. Dabei haben wir beide viel Spass und manche Idee hat der Peter dann auch weiter in Form gebracht.
Anfänglich gab es die Stammtischpfeife (bietet noch Verbesserungspotential, das Mundstück möchte ich anders haben und drei bis 6 weitere Köpfe verträgt das Pfeifchen auch noch...):
Auch hier brauche ich noch Köpfe, Holm und Mundstück habe ich inzwischen durch einen langen Bambus ersetzt. Im Stil der Ruhla'er Gesteckpfeifen mit Meerschaumkopf. Über die Raucheigenschaften kann ich nur Postives berichten. Das lästige Kondensat, welches beim Rauchen im Kopf und Mundstück entsteht, läuft in das Mittelteil und wird dort gut aufgenommen, von denicool-kristallen absorbiert.
Dann wollte ich Bambus extrem in einer typischen Cavallierpfeife - mit verschieden Köpfen, einem Behälter für die Kondensatkristalle, denicool, um dann schön kühl und trocken zu rauchen. Inzwischen ist vieles davon erfüllt.
Ich bin natürlich befangen, weil ich inzwischen um die Vorteile dieser Pfeifen weiss. Und ich habe die preisbewussten Varianten von Peter nie bereut. Und ich bin noch nicht am ende mit meinen Ideen zu diesem Thema. ich gebe gerne zu, dass ich diese Pfeifen meist nur zuhause rauche. Aber da rauche ich am meisten, hätte aber auch kein Problem in der Gastronomie so eine Pfeife zu rauchen, wenn man es noch dürfte.
Gruss Arno 



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Beim stöbern gefunden ins netz. Sieht aus wie ein Ruhlaer/Ulmer Pfeife. Sollte original sein. Ich finde das Mittelteil (Tränensack) sehr gut gelungen.... Pfeifenkopf und Mittelteil sollten aus Holz sein.
By Laafke
Hallo Forum,
seit Mai 2008 rauche ich bekanntlich fast überwiegend diese Pfeife....
Inzwischen ist der MS-Kopf ziemlich grau und durch den täglichen Gebrauch dieser Pfeife kann ich sagen - unkaputtbar.
Und jedesmal beim reinigen stelle ich fest, wieviel Dreck im Mittelteil der Pfeife gebunden wird und wieviel noch im inzwischen angeflanschten Bambusholm hängen bleibt. Das ist eine Pfeife, bei der ich auch mehr Tabak schmecke, weil die Kondensatteilchen keine Chance haben.
Für Raucher, die viel Tabak verbrennen ideal, auch um die Sammlung zu schützen. Meine Pfeifensammlung ist immer bestens ausgetrocknet... 
Und zum "Tabakverbrennen, -verrauchen" reicht mir diese Pfeife für zuhause und mal am Stammtisch.
Vorteil, ich schmecke mehr vom Tabak.
Gruss Arno 



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Wir sind doch urgesteiner Romantiker...oder wie hat der Walle es so schön gesagt.... Habe mich gerade das Ruhlaer-Nachtgeschirr mal unter feuer genommen.. gefüllt mit Troost Baai tabak.
By Laafke
Die pfeife hab ich damals repariert weil da ein Stück Meereschaum abgesprungen war.... und jetzt rauch sie sich wieder... 
Und Peter, ich habe Bilder gefunden ... sieht aus wie die Ruhlaer 3 teil, mittelteil Porzellan...usw...wenn interesse...
Danke GJ - ich habe selbst einige Mittelteile aus Porzellan und das dem Deinen identische Nachtgeschirr Nr 3 (weitere mache ich dann nicht mehr) liegt auch noch bei mir und wartet auf einen liquiden Interessenten
...und Peter, worüber reden wir jetzt? ;-)
Stell doch bitte mal ein Bild ein, mit Pozzelanmittelteil? Könnte ich mir auch gut vorstellen. hab ich aber noch nie bei dir gesehen...?
Gruss Arno 



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In Antwort auf:
Stell doch bitte mal ein Bild ein, mit Porzelanmittelteil?
Gutenmorgen, Peter, Arno, Leser,
Hier drei Bilder aus der Produktion von Goedewaagen, Gouda, NL.
By Laafke
By Laafke
By Laafke
Was im Artikel auch noch Interessant wat....es gab "Goudse" pfeifen die offensichtlich in Deutschland hergestellt sind.
Und habe einen katalog gefunden mit Pfeifen ab 1600..... sind ganz schöne Stücke dabei....steht aud der List um bearbeitet zu werden.
Mit Porzellankopf gewiß als Pfeife ungenießbar und ein bloßer Staubfänger. Mit Holz oder Meerschaumkopf wäre sie wegen der guten Säuberungs-möglichkeit des Mittelteils sicher gut rauchbar, wenngleich bestimmt ein bißchen schwer.
Wer mehr wissen will und liquide ist: - http://www.buchfreund.de/tag/pijpen/
Hallo Forum,
so, jetzt ist es ein Jahr her, als ich anfing, mich auf zwei Gebrauchspeifen, gebaut von Peter Lehmann, zu konzentrieren.
Dem Nachbau des Ruhlaer Pfeifenkonzepts und einer Cavallier-Pfeife, Bilder siehe unten.
Erstmal, beide Pfeifenkonzepte haben durchgehalten. Die Bambusstäbe vor dem Mundstück haben sich erwartungsgemaäss verfärbt. Die Kristalle von denicool haben die beiden Knösel massiv geschützt, keine Pfeife ist versumpft - ach wenn sie meistens bestenfalls 12 Stunden zum Austrocknen hatten.
Der lange Bambusholm hat bei beiden Pfeifen seine Aufgabe erfüllt: Schnelles Austrocknen und sehr gute Kondensataufnahme, was auch mit einer freundlichen Verdunkelung einher ging.
Handwerklich sind die beiden Versuchspfeifen nicht ausgereift und im Detail ausgearbeitet, aber das war auch nicht der Anspruch von mir. Ich wollte Hardcore - das habe ich bekommen und bin jetzt sicher, das auch die besten handwerklichen Ergüsse von P.L.besser und keinesfalls schlechter abschneiden werden.
Ich war jetzt bekloppt und verrückt genug, um diesen Test durchzuziehen. ich habe sie sogar bei Stammtischen geraucht und wurde für Vieles verlacht. Allerdings weiss ich jetzt, dass ich dank beider konzepte sehr viel Tabak, kein Kondensat und einen angenehm kühlen Rauch erlebt habe. Teurere Pfeifen können nicht mehr bieten - jedenfalls im physikalischen Rauchkonzept.
Damit habe aber auch meine Pfeifen aus meiner +300 Stück-Sammlung profitiert. Sie sind alle sehr trocken, nur besser als "NEU". Ja, alle haben inzwischen Staub angesetzt, ich hab viel zu putzen.
Aber dabei rauche ich auch weiterhin die skurrilen Konzepte, denen ich nun 12 Monate nachgespürt habe. Für mich in der Erfahrung über Pfeifen ein gewonnenes Jahr.
Nein, ich spreche keine Empfehlung aus, nein das muss keiner 12 Monate nachvollziehen. Es muss auch keine eine Pfeife aus diesen beiden Konzepten nachbestellen. Lasst es blos sein.... 

Aber am abend zwei Stunden mit Pfeife, ohne Kondensat, ausgetrocknet über einen Bambusholm - das hat was. Und genau an diesem Punkt werde ich erweitern. Einfach nur für den Geschmack - sammeln kann ich alles, aber die "EierlegendeWollmichSau" kann ich auch rauchen. Warum sollte ich mir das entgehen lassen......


So, jetzt nehme ich die "Brüller".... 


Gruss Arno 



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Hallo Arno,
so, jetzt hast Due Deinen ersten Brüller.


Egal wie sich diese Teile rauche lassen, die kommen nicht in meinen Mund oder vor mein Gesicht. Das ist Vergangheit.
Es gibt so schöne Pfeifen, die sich auch noch gut rauchen lassen.
Hallo Gerd,
jaja, ich weiss ja, dass ich darüber verlacht und bespöttelt werde.
Aber mehr passiert auch nicht. PL hat solche Konzepte auch schon an Nicht-Inet-usern verkauft und er raucht sie auch selber. Zumindest die Ruhlaer Pfeifen kursieren in grösserer Stückzahl - alleine durch den Stammtisch. Und über Kondensat haben wir noch nie sprechen müssen..... ....weil es keiner auf der Zunge kennt.
Gerd, ich will mich nur mit dem Thema weiterhin ernsthaft beschäftigen, weil sie Vorteile hat, das weiss ich inzwischen immerhin. Keine Dunnie oder Stannie hätte die gewaltmässige Nutzung über ein Jahr so erfolgreich überstanden. Denk mal drüber nach, wie eine Pfeife nach nahezu täglichem Gebrauch, manchmal auch zweimal täglichen Gebrauch aussieht. Da kannste nicht gegen anputzen, die Versottung ist vorprogrammiert. Nicht so bei dieser Pfeife, die ja nur aus einem gestaltbarem Mitteilteil besteht, die Anzahl der Köpfe ist beliebig (Meerschaum hat sich sehr bewährt), der Holm bis zum Mundstück sollte aus Bambus sein, Mundstück halt so, wie man es mag.
Wenn der Bau der Pfeife die physikalischen Grundsätze berücksichtigt, dann hat Raucher wirklich kein Problem mit Kondensat und sonstigen Schwächen.
Ich bin ja deshalb kein Dogmatiker, oder ein Romantiker, der jetzt mit der Fahne voran eine zweite Französische Revolution auslösen will. Für mich ist einfach nur schön, dass jeder die Möglichkeit hat, meinen Erfahrungen nachzuspüren. Wenn er will....
Ähnliches gilt für das Cavallier-Konzept. Auch da habe ich sehr gute Raucheigenschaften festgestellt. Bambus gehört dazu, eine Vielzahl von Köpfen, einen Saftsack von ausreichender Grösse auch. Mundstück, wie man mag. Auch bei dieser Pfeife ist die Länge des Bambus sehr entscheident. Je länger, je kühler der Rauch. Ganz einfach. Aber, je länger der Holm, je länger auch der Saftsack. Bei den heutigen Tabaken muss Platz bleiben für Kondensat und dessen Ablauf. Der Saftsack sollte mindestens ein Drittel der Holmlänge betragen.
Viel Spass beim Basteln. Oder beim Lachen. 
Gruss Arno 



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Hallo Arno Gerd,
wie du schreibst hats du dies ein Jahr durchgehalten.Erstmal meinen Respekt dafür !!
Du schreibst aber auch das die Köpfe austauschbar sind. D.H. du hast nicht ! jeden Tag den selben Kopf genommen,
sonder Ihn ausruhen lassen.
Das kann man auch mit einer sehr gut gearbeiteten Pfeife machen.Wenn genug Zeit zum ausruhen ist.
Bedenke,wir haben auch nicht mit 10 Pfeifen auf einmal angefangen.
Bei mir waren es drei Pfeifen ,die ich über einen Zeitraum von zwei Jahren graucht habe.Und diese Pfeifen habe
ich heute noch, und sie werden auch ab und zu geraucht.
Aber trotzdem finde ich die deine Feststellungen sehr positiv.
Vielleicht komme ich auch mal in den Genuß dieser Teile.(Bin ab und zu in Ruhla ).
liebe Grüße
Manfred
Hallo Manfred,
also, heute habe ich die Ruhlaer schon dreimal geraucht.
Es ist ja auch keine historische aus Ruhla, PL und ich haben einfach mal einen kleines Esxperiment aufgebaut und durchgezogen. Und aus meiner sicht war es alles sehr erfolgreich - nicht mehr wollte ich aussagen.
Bei der Ruhlaer hat das Meerscvhaumköpfchen eigentlich alles ausgehalten. Die Holzköpfe waren leider (zwei Stück) nicht so ausdauerfähig.
Bei der Cavallier habe ich auch einige Köpfe nachbestellt, die nicht so gelitten haben....
Ich glaube schon, das bestens verarbeitetes Bruyere bei der Ruhlaer geht. MS oder Ton wären materialien, die ich mir bei einer Ruhlaer Pfeife physikalisch bestens vorstellen kann. Holz auch, aber mit einer dicken, mineralischen Ausstreichung.
Gruss Arno 



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[/URL
Wenn Du das jetzt ein Jahr ausprobiert hast wird es vielleicht Zeit die ästhetische Aspekte priorität zu geben...
Denn ein Cavalier kann auch stillvoll und graciös sein... Ich brauche nur Maestro del Paja zu nennen...oder die Skulpture von Roland Negoita.
zB Diese hier.... (obwohl nicht Kavaliere im richtigen Sinn des Wortes)
c. http://www.atelierrolando.com/
Hallo mein Lieber!
meine Sammlung kostet EUR 7.500, nach Erhalt des Kaufpreises bin ich gerne bereit, die nächsten 10 Jahre so eine Sammlung aufzubauen... 





Gruss Arno 



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Leider ist die Kg-preis von Bruyere wieder gesenkt..... 
Ohne Spass: Du hast bestimmt interessante Stücke dabei.....
Zitat von Gerrit Jan
Leider ist die Kg-preis von Bruyere wieder gesenkt.....
.....



Gruss Arno 



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Jedenfalls sind es geile Skulpturen,
die ich auch rauchen würde. Aber wie man sieht, es gibt Top-Macher, die sich auch diesem shape annehmen....
....warum wohl?
Erstens bis Neuntens, weil sie Ahnung haben. Undd....
...sie können es. Die Topmacher!


...und jetzt krieg ich wieder Prügel....


Gruss Arno 



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Hallo Arno,
warum machen wohl moderne Pfeifenmacher so einen Kram. Weil Ihnen die Ideen ausgehen und die Standardshapes in 25.000-facher Art schon gemacht sind.
Ist halt eine Nostalgiewelle und die paßt gut zu Dir (auch zu mir) weil wir halt schon etwas nostalgisch sind.
So, jetzt hast Du Deine Prügel weg.
Hallo Gerd,
ich hab ja noch keine von diesen 4-stelligen $-Pfeifen. Ich kaue ja noch immer auf den Prototypen rum. Was Du kennst ist ja ja nur mal "hingeschmissene Pfeife" mit "Nachfolgearbeiten" am "Rohkonzept". Wenn ich PL's Pfeife in der Öffentlichkeit rauche, dann nur beim Stammtisch - und trotzdem haben schon einige und Du genauer hingeschaut.
Bei den Arbeitsprojekten geht es ja auch nicht ums Handwerk und schon nicht um Perfektion in 'Form und Gestaltung. Es ging mir und PL nur um die Physik. Wir haben das extrem ausgelebt, mehr nicht. Ich Faktotum hab dann auch am Stammtisch gezeigt, worum es ging. Reinweg um Physik und um verwendetes Material, wie Bambus.
Ich kann heute Aussagen machen. Auch über Bambus. Rissbildungen, Festigkeit um den Zapfen, Verhalten zum Mundstück, Einfärbung ohne Vorbehandlung (wie es bei sonstigen Herstellern gemacht wird), Saftsäcke und uns Stursäcke, die wir nicht gelabert aber gemacht haben. Es war ein spannendes Jahr - das zweite hat begonnen.
Jedenfalls kann jeder sicher sein, dass wenn er eine Pfeife aus meiner Sammlung bekommt, sie seit ungefähr 13 Monaten nicht geraucht wurde..... 


...aber wer kauft schon Pfeifen von mir. Wenn ich für jede, die ich verschenkt habe 2 Euro bekommen hätte, könnte ich mir vielleicht schon eine Skulptur reservieren und anzahlen.... 


Es geht mir nicht darum, altbacken ins Grab zu gehen. aber Physik zu erleben ist auch spannend. So, wie ein Pfeifenkauf für 300 Ocken....

....über Schatten muss man springen..... *klugscheissmodus aus*
Gruss Arno 



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Keine Saftsäcke bitte.... sondern Tränensack.... ist ja doch viel schöner... :)
Hi GJ,
lass mir bitte die Formulierung des "Saftsackes" - dass hat in Deutschland so eine gediegene, pfeifologische Historie, wenn's um das "Scheisskondensat" aus der Pfeife geht. 
Gruss Arno 



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Hallo Freunde des Genusses,
hat Spaß gemacht, den Thread zu lesen.
Bevor ich meine Cavallier geraucht habe, war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch.
aber ich wollte auf jeden Fall haben.
Und ich habe schnell gemerkt, dass sie wunderbare Raucheigenschaften hat.
Da es reichlich Tabak gibt, der nicht auf der Zunge brennt,
habe ich auch kein Problem damit, das da kein Filter rein kommt.
Ich rauche in ihr den Discovery, die Kombination ist perfekt.
Wird sicherlich nicht die einzigste Pfiefe dieser Art bleiben.
Lieben Gruß,
Rita
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