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Daisy?

#1 von toby ( gelöscht ) , 10.01.2010 02:13

Habt ihr das Tief Daisy alle gut Überstanden?oder wie sieht es bei euch aus?
Also wir in Köln-Innenstadt sind verschont worden,Daisy traute sich wohl nit nach Köln,
war zu warm.

http://www.welt.de/vermischtes/article57...-und-Orkan.html

toby
zuletzt bearbeitet 10.01.2010 05:21 | Top

RE: Daisy?

#2 von Elke ( gelöscht ) , 10.01.2010 02:30

Der Sturm ist hier im Ostharz zum Glück ausgeblieben. Es hat nur Neuschnee gegeben, so dass wir jetzt hier ca. 40 - 50 cm hoch Schnee liegen haben. Durch die hohen Schneeberge an den Straßenränder sind viele Straßen stellenweise nur noch einspurig befahrbar.

Letzte Nacht hatten wir allerdings einen länger andauernden Stromausfall. Da ich noch die Nachrichten vom Münsterländer Schneechaos vor 4 Jahren im Kopf hatte, kamen schon Ängste auf, weil so ohne Strom in der Kälte - unvorstellbar.

Liebe Grüße
Elke

Elke

RE: Daisy?

#3 von PL ( gelöscht ) , 10.01.2010 11:28

Das war von Kachelmann genauso eine alberne kostenspielige Aktion wie der Terror mit der Schweinegrippe seitens der WHO.
Wir haben jetzt ein bisschen Winter, da kann es sogar mal schneien -
und wenn der Strom oder das Wasser mal kurz weg sind - na und - das kennen wir aus 40 Jahren vor 89 zu Genüge und hebt uns keinen Zentimeter- mehr ist dazu wohl kaum zu sagen

PL

RE: Daisy?

#4 von Arno , 10.01.2010 16:37

Hallo Forum,

die Situation in Norddeutschland erinnert mich an die Schneekatastrophe 1978/79 .

Ich war damals dort oben bei der Bundeswehr und musste 72 Stunden Dienst machen, weil wir mit den Panzern zu abgeschnittenen Höfen mussten, um die Menschen dort zu versorgen oder Kranke da rauszuholen.

Dafür gabs aber ne menge Sonderurlaub...


Gruss Arno



www.verbilligen.de

 
Arno
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Registriert am: 23.10.2008


RE: Daisy?

#5 von Elke ( gelöscht ) , 11.01.2010 03:43

Vielleicht ist man jetzt tatsächlich schon zu verwöhnt. Jetzt wo du es ansprichst, habe ich versucht, mich an Stromausfälle vor 89 zu erinnern. Als Kind nimmt man die Welt sowieso mit anderen Augen wahr. Mir sind jetzt einige Stromausfall-Situationen wieder eingefallen, weil mein Bruder ein leidenschaftlicher Bastler war, weswegen häufig die Sicherungen rausgesprungen sind und wir im Dunkeln saßen. Also war der erste Weg meiner Eltern bei einem Stromausfall immer das Zimmer meines Bruders, auch wenn er gar keine Schuld hatte.

Damals haben wir aber noch mit Holz und Kohle geheizt, also hatten wir es wenigstens warm. Nur heute funktioniert ohne Strom ja gar nichts mehr - keine Heizung und der Herd ist auch ein Stromherd. Bei Minus 10 Grad ist ein Haus auch sehr schnell ausgekühlt. Kurzzeitig ist das alles machbar, aber vor einem tagelangen Stromausfall wie vor 4 Jahren im Münsterland hätte ich doch Angst.

Bei uns haben heute laufend die Sirenen geheult. Es ist schon eine außerordentliche Wettersituation, der Schnee lastet sehr schwer auf den Dächern, die Straßen sind glatt zwischen den meterhohen Schneebergen. Die Menschen im Norden hat es nun am Schlimmsten getroffen. Blockierte Straßen, drohende Deichbrüche sind wahrhaftig kein schöner Winter.

Liebe Grüße
Elke

Elke

RE: Daisy?

#6 von PL ( gelöscht ) , 11.01.2010 11:04

Ja liebe Elke - genauso kenne ich es. Nur dass meine Eltern immer panisch in mein Zimmer geeilt kamen, da ich leidenschaftlicher Hobbychemiker war und auch galvanisierte. Die Aluleitungen schaften die Stromstöße kaum.

Aber nochmal zum Wetter: Natürlich ist das jetzt vor allem im Norden etwas ungewöhnlich. Aber wir, (die Menschen) sollten ein wenig bescheidener werden und nicht glauben, dass die Natur zu bezwingen und zu diktieren wäre. Solche kleinen Schüsse vor den Bug wie jetzt tuen da gut. Auch das Besinnen auf frühere Tugenden und Gewohnheiten sind ab und zu angebracht. 5 Zt Kohlen im Keller, Kerzen, Essenvorräte und eine Feuerstelle im Haus können nicht schaden, machen es gemütlich, bringen uns zurück auf eine solide Basis und bringen bei zusätzlichem Stromausfall auch noch Kindersegen

PL

RE: Daisy?

#7 von Elke ( gelöscht ) , 19.01.2010 04:10

Ich stimme dir vollkommen zu, denn ich bin auch kein Mensch, der sich gern freiwillig abhängig machen lässt - und das Heizen mit Gas bedeutet nun mal Abhängigkeit, ob nun vom Wetter oder der politischen Lage. Ich hätte auch zu gerne einen Kamin, aber noch weiß ich nicht wie und wo. Meine Eltern haben einen Kamin und da mein Vater fleißig Holz sammelt, haben sie so gut wie keine Heizkosten, weil der Kamin auch im Winter fast das ganze Haus beheizt.

Natürlich kann der Mensch die Natur nicht bezwingen und gerade zum Thema Natur ist eigentlich die solideste Basis die Zuverlässigste - Fahrrad, Kohleofen, Kerzen.

Nur den Menschen in einer Mietswohnung bleibt leider auch nichts anderes als die Abhängigkeit vom Gas über. Da können wir nur hoffen...

Wir haben jetzt jedenfalls hier das Gröbste überstanden, was Daisy betrifft. Daisy hat zwar keinen Sturm gebracht, aber viel Schnee, und der ließ die Bäume umfallen wie Streichhölzer. Bis vorgestern gingen hier ständig die Sirenen, Landstraßen waren tagelang gesperrt wegen den Bäumen.

Seit gestern taut es nun, mal schauen, welchen Weg sich das viele Wasser nun sucht.

Liebe Grüße
Elke

Elke

   

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