Die Form der Cutty ist noch aus der Tonpfeifenzeit im 16. und 17. Jahrhundert. Ihr Kopf ist stark nach vorn geneigt und tulpenförmig. Der Holm ist leicht gebogen mit einem sich verjüngenden Mundstück! Cutties werden aus Ton, Meerschaum und Bruyére hergestellt.
Ähnliche Formen sind Woodstock, Yachtsman, Zulu Churchwarden und Prince
Diese Pfeife ist für mich eine Cutty. Hersteller Chacom soll -laut angaben- diese reihe Pfeifen in den 60ern hergestellt haben. Damals sollte das Holz schon 40 Jahre alt sein. Dieses Modell hatte angeblich ein hellweisses horn Mundstück. Was ich nicht wusste: es verfarbt sich ganz ganz leicht. (Foto: T Schober, W.
#11 von
Gerrit Jan
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gelöscht
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, 27.11.2008 08:05
Hallo Forum,
Vielleicht ist es Unkenntnis das ich die Cutty so einordne wie Dunhill , so lernt ein Blick bei Estervals pipes, die Pfeife gleich andeutet mit Clay. Damit ist für mich die Form verbunden mit die Tonpfeife. Deswegen frage ich mir soll mann dieser Form für 9mm geeignet machen?? Verliert die Form damit nicht Ihrer Eleganz und zierlichkeit die für mich so entsprechend ist. Wenn ich lese dass der Holm 19mm ist....wie sieht es mit höhe, brennraum, gesamtlänge und nicht zuletzt gewicht aus. Natürlich hier ist Mooreiche verwendet, das soll leichter sein, aber dennoch....ich will das K-wort nicht nützen.....vielleicht hilft mir einen Experten weiter.
In Antwort auf: GJ: Verliert die Form damit nicht Ihrer Eleganz und Zierlichkeit, die für mich so entsprechend ist. Wenn ich lese, dass der Holm 19mm ist..
Ganz ohne Frage ist das oben Gesagte zur Geschmeidigkeit und Eleganz völlig richtig und ich persönlich finde diese etwas robusteren Köpfe auch nicht optimal. Aber der deutsche Raucher will nunmal oft die Filterpfeife und da sind für Morta 4 mm Wandstärke bei 11mm Zapfenbohrung (= 19mm) bein Holm und 5mm beim Kopf eben notwendig. Sicher ist es fertigungstechnisch ein leichtes, die Wandstärken bis auf 1,5 mm zu verringern, aber ob die Pfeife dann noch gute Gebrauchseigenschaften hat, wage ich zu bezweifeln. Ungleich eleganter sieht die schlanke Bruyere oFi mit Horm ja aus - aber - eben nun ohne Filter und das ist der Knackpunkt. Sehr, sehr leicht sind die Köpfe aus Mooreiche, das ist dem Material eigen und hat wenig mit der Herstellungsfertigkeit zu tun. Diese 6 Morta-Cutty gehören aber jetzt einem kleinen Stammtisch und die Pfeifenfreunde kennen das Problem und werden schon damit umgehen können.
Nebenbei gesagt: es sind ja auch der weiter oben gezeigte schlanke Bruyerekopf im Programm und der hat keinen Tadel erfahren
#14 von
Gerrit Jan
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gelöscht
)
, 29.11.2008 14:16
So wie ich heute lernte hat dieser Form auch ein holländischer Name: Skipperke. Und Chacom und auch BC sollen noch viel mehr alte Vorrat haben..... Ist es kein Idee ein Forumstrip nach St. Claude zu machen??
wollte damit nur auf GJ Beitrag zur Morta- Cutty ein paar Denkanstöße geben, daß die Grenzen wohl eher fließend sind und die Cutty nicht so exakt definiert wie die Billard ist (90grad, zylindrische Köpfe und Holme, Holmlänge gleich Kopflänge vom inneren Winkel usw)
Aber auch Amsterdamer, Plow Boy u.a (stripped leaf) können in diese art Pfeife geraucht werden. Selbst bevorzüge ich Flakes, mit der Knick-Falt und Dreh-methode...