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Hallo, ich frege mich schon länger warum imt man zum Pfeifenbau nur dies paar bekannten Holzsorten? Bruyere, Olivenholz, Morta.
Früher gab es doch auch Pfeifen aus " Einheimischen Hölzern" warum sind diese heute gänzlich aus dem PPfeifenbau verschwunden? Ich weiß gefahr von Glutnestern / mitverbrennen usw... ABER es gibt doch heute die Einrauchpasten, Pfeifenpflege, optimierte Tabake mit besserem abbrand usw.
Morta ok, ist in ewiger Zeit nochhärter geworden, aber auch normale Eiche ist doch schon hart und wer schon mal ein ca 1 cm dickes Scheibchen in nen Kamin gelegt hat weiß das es doch schon einiges an Zeit & hitze braucht um die Eiche mal in Brand gerät. Natürlich hat Eiche keine so beeindruckende Maserung vorzuweisen wie zb. Bruyere..aber das hat Olivenholz auch nicht. Also warum heutzutage nur die " Bekannten gängigen" Hölzer für den Pfeifenbau? Gruß Mario
Ps.: es bestünde ja auch die Möglichkeit diese Holzarten mit einem Meerschaumeinsatz zu bestücken, damit wäre das " Mitverbrennen / schlechter Geschmack usw " ja aus der Welt......warum also nicht mehr? Ist es wirklich nur rein Optisch?
Hello Mario.....
Du ich glaube es wird genug mit "einheimischen" Hölzern experimentiert, allein denke ich das es eine Frage des Marktes ist, Bruyere hat sich nun einmal als sehr guter Werkstoff für Pfeifen herausgestellt und hat auch seinen festen Platz in der Geschichte. Eichenholz ? naja, wieso nicht, ich denke aber das es einen Grund haben wird weshalb das nicht verwendet wird, aber es steht uns ja frei zu experimentieren.....trockene Eiche hab ich hier genug...lol
Mit Meerschaumeinsätzen ist das so eine Sache, ich persönlich mags nicht sehr, hat sich glaub ich auch nicht sehr bewährt........
Der andere thread mit dem Birnenholz hat mich auch ein bisschen nachdenklich gestimmt, werd ich vielleicht auch probieren, zumal die ganze Pfeife weniger kostet als eine schöne Bruyere Kantel....
Es grüßt dich
dein Thomas
Hallo Mario, Thomas, all.
Gerhard Wilhelm hat mit unzähligen Hölzern erxperimentiert. Letztendlich blieb die olle Erika aber doch der Favorit, weil man aus den meisten, auch aus den tropischen Hölzern, meist einen Eigengeschmack behielt, oder eben sehr schnell Rissbildungen entstanden. Auch Morta und Olive haben so ihre Tücken bei der Bearbeitung.
Olive neigt eben auch schnell zur Rissbildung - und der User möchte dann Ersatz... ...und schon haste als Macher ein Theater, das Du nicht brauchen kannst.
Gruss Arno 



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Hallo ihr 2 & @ all,
Danke für eure Gedanken zum Thema. Was mich aber eben wundert Arno ist das es wohl früher eben doch verbreitet war Pfeifen aus anderen Hölzern zu bauen. Nur scheinen diese Pfeifen eben optisch nicht so ansprechend gewesen zu seien oder eben nicht so haltbar das es heute eben anscheinend deswegen heute wohl kaum noch alte Pfeifen aus anderen Hölzern gibt.
Ich habe hier noch Pflaumenholz zu liegen....liegt schon 3 Jahre leicht feucht gehalten....ich glaube ich werde mal mit dem Hr. Leopold verhandeln. Würde mich mal Interessieren wie sich das macht (auch von der Optik her), denn Pflaumen holz ist nach dem schneiden erst Lila stichig und läst dann später erst nach und geht in richtung "neutral". Eiche habe ich auch noch etwas zu liegen....habe ich aber lange nicht angesehen...mal gucken ob das noch zu brauchbar ist....ich glaube ich habe da nen neues Projekt....
Pflaume gibt beim Drechseln eine wunderschöne Zeichnung.....Es ist aber so das man nur trockenes Holz verwenden darf wenn es sich nicht verziehen soll Mario........
Ich hab einmal einen Olivenholzpfeifenkopf in eine - wie ich meinte - trockene Linde getan, Wandabstand in etwa 2mm....2 Tage später hab ich den Kopf nicht mehr herausgebracht, Holz arbeitet eben wenn es nicht absolut trocken ist....
Hm, Thomas,
das stimmt natürlich. Ich werde die Tage mal die Feuchte des Holzes messen. Mal schauen ob ich nen einigermassen gerades Stück holz finde, so stark ist der Stamm nicht gewesen nur ca 15cm .
Hm, so war gerade draussen und habe mal die Kernfeuchte gemessen..leider von 35%- 18 % und somit zu feucht zum Drechseln . Ich werde mich also mal etwas umsehen ob ich irgendwo etwas brauchbares auftue an trockenem Holz. Gruß Mario
Mario,
Pflaume geht sicher. Haben die das damals nicht auch bei den alten Ulmer genommen....??? Mir ist da was erinnerlich.
Naja, Mario, als sich Bruyere durchsetzte, haben ja dann auch etliche Altvorderen andere Hölzer liegen lassen, siehe auch
in der Geschichte zu Stanwell. Sobald die wieder genügend Bruyere (ich sag inzwischen lieber respektlos aber verständlicher: "olle Erika") bekamen, haben sie auch nur noch dieses genommen. Ist sicher damals eine praktische Erwägung gewesen, nämlich das Argument der "Haltbarkeit" maybe auch der "Verfügbarkeit".
Man schaut ja eigentlich als Mensch gerne erst dann nach Alternativen, wenn das Beste zu teuer oder unerreichbar ist. Was aber nicht heisst, dass andere Hölzer nicht gehen. Bei Gerhard Wilhelm gabs mal ein Holz, dass fürchterlichen Pfefferminzeigengeschmack hatte. So sind wir z.B. damals in der SL auf die Idee gekommen, einen mentholtabak zu machen. Ich hab das Zeug noch liegen.
lg
Gruss Arno 



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