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Hallo Forumler,
Wie ja schon zu lesen war bin ich gerade mal wieder etwas ratlos. Nun hatte ich mich so sehr auf meine erste Stanwell gefreut. Hatte sie dann schön gereinigt (da ja sehr gebraucht gewesen) dabei war mir dann schon aufgefallen das sie nicht eine sindern quasie 2 Bohrungen übereinander hatte (sieht aus wie ne misglückte bohrung die 2 mal gemacht wurde...also nen riesen zugkanal von der Brennkammer zur Filterkammer. Habe dann beim ersten Rauchversuch gleich erst mal die Klamotter verbrannt...denn beim ziehen flog oben mehr Glut raus als alles andere. Ok, dachte ich haste wohl viel zu lose "gestopft".
Also habe ich beim nächsten mal in drei schritten gestopft ...das selbe spiel. Dann die drei schritte Füllung mit dem zwischen stopfen (also quasie 6 schritte), Ergebnis deutlich besser aber die Stanwell raucht sich sehr schwer. So etwas kenne ich von den Oldenkotts und meinen No Names überhaupt nicht und normal lese ich hier ja auch immer das eure Stanwells sehr gut zu rauchen sind. Meine geht sehr schnell aus wenn ich nicht alle 15-20 sec kräftig dran ziehe, meist muß ich nach der Zeit dann schon einen Finger über die Brennkammer legen und das obwohl der Takak schön geleichmässig und kräftig in brand gesetzt wurde aber beim rauchen erlischt das meiste des Tabaks so das immer nur eine kleine Ecke des Tabaks in glut ist.
Durch das hektische & starke geziehe an der Pfeife wird sie natürlich sehr warm und von Genuss wollen wir erst garnicht sprechen.(KOmischer weise eigentlich fast kein Kondensat am Mundstück aber viel rauch aus dem Brennkopf aufsteigend). Hatte auch schon nen anderen Tabak benutzt und die mit unterschiedlichen feuchtigkeuten probiert...Ergebnis immer noch völlig deprimierend.
Ist das normal für Stanwell Pfeifen oder habe ich einfach nur eine erwischt wo evtl mal jemand selbst was dran gefummelt hat uns sie einfach schrott ist? Aber warum war sie dann so sehr gebraucht gewesen? Ok hatte ja Bilder eingestellt von dem stark verbranten Kopfrand den ich dann wieder aufgearbeitet hatte...das deutete ja evtl.schon auf frühere Probleme hin?
Die beiden Oldenkotts die ich vom selbigen Vorbesitzer erworben hatte funktionieren da deutlich besser. Was machen ich falsch bei der Stanwell? Irged wer noch nen Tip für mich was ich noch probieren könnte? Im Moment bin ich einfach nur entteuscht von der Marke, wenn da alle Pfeifen so sind...ne da funktionieren selbst meine ersten Pfeife (no Name) deutlich besser. Wenigstens werden jetzt meine Finger wieder langsam kühler wo ich die Pfeife aus der hand gelegt habe um sie mal wieder abkühlen zu lassen... Gruß Mario
Also ich sag mal das ist für Stanwell ganz und gar nicht normal und soweit ich mich erinnere hat nur Design Berlin 2 Bohrungen, bin mir aber nicht ganz sicher. Deine Probleme - um dich restlos zu frustrieren - bestätigen einfach nur meine Theorie möglichst keine stark gebrauchte Pfeifen zu kaufen, zumal Stanwell nicht unbedingt zur teuersten Marke gehört und du bei knapp 60 Euros schon bei einer schönen neuen Pfeife dabei bist....
Gruß
Thomas
Hi Mario,
ich würde sagen "Künstlerpech" und kann nur dem zustimmen was Thomas meint. Mit Stanwell hat das rein gar nichts zu tun!!!
Vorsicht mit sehr stark ge(b)rauchten Pfeifen. Die sind immer Glückssache, wenn man vorhat, sie nach der Restaurierung auch mit GENUSS zu rauchen. Man weiß ja nicht, wieviel Vorbesitzer schon über so eine alte Dame "drüber sind" und wer schon alles dran "rumgeschraubt" hat. Oft sind diese Exemplare so vollgesaugt mit uraltem Kondensat, daß Alk/Salz nicht mehr wirklich hilft - selbst bei 10 Wiederholungen nicht. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber ich hab die Erfahrung geacht, daß stark verschmurgelte Kopfränder darauf hindeuten, daß auch drunter - bzw. innen drin - bereits was versaut wurde.
Gleichwohl kann es natürlich Freude bereiten, so ein altes zerschossenes Schlachtross wieder so hinzukriegen, daß sie in neuem Glanz erstrahlt. Das ist dann aber in den meisten Fällen eher ein rein "optisches Vergnügen". Ich weiß nicht ob es für Dich ein Trost ist, aber ich würde sagen, buch es als "wichtige Erfahrung" ab, und mach aus deiner Stannie einen schönen "Ausstellungsgegenstand" für die Vitrine.
Viele Grüße
Martin
PS: Design Berlin Pfeifen haben einen Doppelrauchkanal im MUNDTÜCK, keineswegs aber im Holm. Da scheint ein Vorbesitzer experimentiert zu haben. Vielleicht wollte er ja was anderes in der Pfeife rauchen als Tabak ...
Hallo Mario,
leider eine verbastelte Episode Deiner Pfeifenkäufe. Ich schließe mich Martin und Thomas an, das hat mit Stanwell nichts zu tun.
Durch die zweite Holmbohrung entsteht natürlich eine Auswirkung auf den Glutkegel. Und das kann eigentlich nicht gut ausgehen. Buch es Erfahrung ab, nicht weiter drüber nachdenken.
Gruss Arno 



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Ok, vielen Dank für Eure antworten.
Tja das erste mal das ich Pech hatte, zum Glück war das aber die einzigste aus dem Konvolut die nicht will wie sie soll. So macht man halt seine Erfahrungen. Ok kommt sie halt als Anschauungstück ins Regal und ich gucke mal nach nem anderen schönen Stück. Vielen Dank nochmals für Eure Meinungen.
Gruß Mario
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