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Hallo Pfeifen Freunde.
Heute will ich einmal gern zeigen was mit einer Pfeife passiert wenn man ihr nicht wenigstens ein wenig Pflege zukommen läst...ok es passiert nicht von heut auf Morgen sondern in sehr langer Zeit.
Kleine Vorgeschichte dazu:
Ich habe über das Netz wieder einmal eine gebrauchte Pfeife gekauft, leider wieder von jemandem der nur ein sehr schlechtes Foto in der Anzeige hatte. Ok, auf dem Bild war schon zu sehen das seine Pfeifen nicht die gepflegtesten sind, aber egal. Jeden falls kam nicht die von mir erworbene Pfeife sondern eine Chacom Prestige aus einem anderen Verkauf von Ihm. Ich wurde aber vorher schon von dem offensichtlich älteren Herren Telefonisch über den Fehler informiert.
So jetzt aber zu dem was ankam und wie das aussieht wenn man seine Pfeifen nur benutzt und nicht pflegt.
Ich habe mal etwas mit meiner Knippse rumgespielt um zu zeigen das man mit dem richtigen Licht / Winkel , wie auf Bild eins, daß ganze garnicht so schlimm aussehen lassen kann.
Also achtet bei Verkaufen im Netz ruhig einmal mehr auf die Bilder, es kann sich auch lohnen Bilder mal zu speichern und dann zu vergrößern...wenn es sich um teurere Pfeifen handelt & nicht wie in diesem Fall um eine Pfeife für 9 Euro.
Die Bilder habe ich mit vollem Blitz und langer Belichtung gemacht damit man zb: besser sehen kann wie stark der Cake ist und wie der sich aufgebaut hat. Ist also beabsichtigt (die starke Belichtung)& nicht im Besoffenen Kopf Fotografiert.










So dann noch einmal etwas dazu weswegen diese Pfeife für Mich schlecht gepflegt ist...
Sehr unregelmässiger und viel zu starker Cake. Kopfrand zerschlagen Beschädigungen rund um am Pfeifen kopf. Mundstück..ja sehr lecker und ansehnlich... keine Ahnung wie / warum man so etwas so macht / zuläst das es so weit kommt. Und dennoch, diese Pfeife muffelt kein Stück, ist also anscheined nicht versupft und das wundert mich eigentlich. Somit sollte sogar diese Pfeife mit ein wenig Aufwand und wohl min 3 Packungen Pfeifen reinigern durch aus noch zu retten seien wenn man mit den äusseren Beschädigungen leben kann. Aber auch die sollten durch polieren noch etwas weniger auffallen.
Zeigt doch hier bitte auch einfach einmal eure Horrorpfeifen und was evtl, daraus geworden ist...oder Kaufe nur ich solche Teile?
Neee das glaube ich nicht. Gruß Mario
Ps.: die Pfeife habe ich ja wegen Falschlieferung zurück geschickt und kann deswegen leider nicht zeigen was man noch wieder daraus hätte machen können.
Tja Mario das ist der Grund das ich nur mehr selten zu estates greife, bzw. mich bemühe die Pfeifen im Vorfeld zu besichtigen. Aber wie du schon sagst man kriegt alles wieder hin, selten das ein Stück gar nimmer zu gebrauchen ist....
Hallo Mario, all
ja, das ist so ein Kandidat.... sowas wird dann ahnungslosen angeboten, die dann ihr Geld lieber gleich in den Gulli werfen sollten.
Ich kriege inzwischen auch so eine Basis wieder hin. Wobei das Desinfizieren ja das nachgeordnet kleinste Problem ist. Klar ist, man muss bei den Kopfschäden entweder kitten oder schleifen. Natürlich bekommt man das wieder hin - aber es ist halt viel Arbeit (mein Spaß) und nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll zu machen, den Zeit- und Alkoholeinsatz für die Reinigung zahlt Dir ja nie jemand...
...also landen solche Pfeifen oft als "Konvolut und Dachbodenfund" in der Bucht. Gut, kitten hab ich gelernt, mit eingefärbtem Bruyerstaub und Klebe... ...aber... den Kitt farblich einigermaßen sauber zu treffen muss die Erfahrung bringen...
...ich meine, es ist ziemlich viel Erfahrung und ein bischen Wissen. Wer zahlt das???
Am Ende hat man Materialpreise und Zeit, die in keinem Verhältnis zum Wert der Pfeife stehen. Also, warum macht man sich die Arbeit an so einem "Schrotti". Entweder man ist bekloppt, oder man hat zuviel Zeit. ....eher bekloppt, so wie ich....
Es ist für mich immer interessant, über so einen Brocken zu schaffen, daraus wieder eine ästhetische, saubere Pfeife zu machen. Das sind so kleine innere Reichsparteitage - und Pfeifen, die ich dann mit den "Restmacken" behalte und selbst rauche. Getreu meinem alten Motto: "Habe genug Gebrauchspfeifen" - dann musst Du deine Sammlungspfeifen nicht rauchen - aber Du kannst natürlich auch Deine Sammlungspfeifen verquarzen... ;-)
Die heute hier eingestellten "alten" Stannies stehen meist im Schrank, und werden sicher nicht oft geraucht.... Immer sauber, immer gut gepflegt. Tabak schmeckt auch aus den Billigpfeifen, wenn auch diese sauber und gepflegt sind. Ich will Tabak rauchen, keine Pfeifen...
Jaaaaa, ich hör ja schon auf....
Gruss Arno 



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Salute Mario,
Arno und Alle
Blieb bisher von solchen Estates verschont, aber Deinen Hinweis, sich die Bilder / das Bild mal stark vergrössert anzusehen, finde ich gut. Bei einem mir unbekannten Anbieter frage ich nach weiteren Fotos. Siehst Du schon an der Schnelligkeit und am Inhalt der Antwort, was für einer das ist.
Betrachte Estates als die Möglichkeit, mir eine qualitativ sehr gut verarbeitete Pfeife mit schöner Maserung zulegen zu können, welche ich mir neu nicht hätte leisten können. Eine 'Gebrauchspfeife' als Estate für ganz wenig Geld von einem unbekannten Anbieter zu kaufen, das braucht schon sehr viel Glück. Oder Du kaufst bei Arno ein, dann gehst Du auf Nummer Sicher (SchleimSchleim, stimmt aber).
Bin seit gut einem Jahr auf dem 'Handmade-Trip'. Kaufe direkt bei den Pfeifenmachern, dann macht das Portemonnaie noch knapp mit. Und ich rauche die auch, täglich. Ist ein völlig anderes Gefühl, als eine 'Gebrauchspfeife' im Mund zu haben. Ja, auch ich rauche nur Tabak. Der schmeckt völlig gleich, ob Serienpfeife, was auch immer. Die Handmades machen mir haptisch und optisch deutlich mehr Freude als eine 08/15-Form. Aber auch die, besonders die Dänen, nehme ich gerne zur Hand.
Mir wäre die Zeit zu schade, um eine Pfeife wie die gezeigte irgendwie aufarbeiten zu wollen. Kann aber Arnos Informationen dazu nachvollziehen; auf ihn treffen sie zu und sind völlig in Ordnung.
Herzliche Grüsse, Bernd.
Hi Bernd,
danke, Du Versteher ;-) .....
Gruss Arno 



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So hallo mal wieder....,
es sei zum ersten gesagt das ich auch immer meinen Spaß daran habe zu sehen was man aus offensichtlich gebrauchten / verbrauchten Pfeifen wieder herraus holen kann. Allerdings mache ich das nur für meinen Eigenbedarf und nicht um damit zu handeln.
Ist also nicht so das ich permanent am aufarbeiten bin und kitten könnte ich auch net. Habe aber Spaßeshalber mal 2 Pfeifen umgeschliffen und auch anders gebeizt usw. nur um mal zu sehen wie das denn so geht. Das hat meine Hochatung vor Pfeifen machern nur noch mehr steigen lassen...fürs normale aufarbeiten reicht es ja bei mir ...aber zu mehr auch nicht.
Aber nun zurück zum Thema:
Nachdem ich ja die erste gezeigte Pfeife wieder zurück geschickt habe (da falsche lieferung), habe ich meine georderte Pfeife von dem selben Herren bekommen. Beworben hatte er sie mit einem kleinen Foto in einer online Börse als schönes kleine Pfeife in gutem Zustand....
. Manchmal kann ich mich nur wundern...
Den Pfeifen zustand konnte ich aber schon etwas abschätzen vom Foto her... und nach der falschgelieferten, hatte ich eh schon mit dem Schlimmsten gerechnet... aber seht selbst was ich für meine 10,73Euro bekommen habe.
Da Bilder oft mehr sagen als Tausend Worte (ich habe ja auch eh schon 998 geschrieben...
) hier mal einige Eindrücke von der Georg Jensen gestempelt 147- 72 Ekstra, Made in Denmark Pibes ohne Filter.








kleine Zustands beschreibung zu den Bildern:
Leider zerbissenes Mundstück (beidseitig), das silberne auf Pfeifenkopf / Holm und Mundstück, ist silberne Lackfarbe... einiges an Cake im Brennraum und ein schön kräftig aufgewölbter Rand oben am Kopfrand sowie zerschlagene kanten vorn/ hinten + hier & dort und die Nuten total zu mit dreck und Mist.
Ach ja und der Rauchkanal war nur noch knapp über 1 mm im Durchmesser.... ich konnte zuerst selbst nicht einmal meine ultra dünnen nicht konischen Pfeifenreiniger ins Mundstück bekommen...
einfach nur ekelig.
So, also bin ich mal wieder in einer schlaflosen Nacht aufgestanden und habe die Reinigung begonnen. Verbraucht habe ich ca eine viertel Packung unterschiedlicher Pfeifenreiniger (mehrfach gecknickt / abgeschnitten) einiges an Isopropyl 70%, einige Tücher, Waffenöl usw usw....
Gebraucht habe ich etwas über 3 Stunden mit 2 x Maschinen Politur und 2x Carnaubawax. Dafür ist jetzt der Rauchkanal auch wieder 4,5mm und man kann die natürliche farbe des Holzes wieder sehen, rein ohne irgendetwas (kommt leider auf den Bilder wegen der kleinen Bohrung nicht so rüber). Die Brennkammer habe ich nicht bis auf´s Holz durch geschliffen sondern eine minimale schicht auf dem Holz belassen, da dort nichts roch oder sonst etwas. Die Lackfarbe usw ist weg, dafür kam ein wie ich finde sehr schönes Grain zu vorscheinen, und das macht eben die Freude am aufarbeiten und späteren Rauchen aus. Ein schönes altes stück Holz in Händen zu halten und bei seiner erhaltung geholfen zu haben. Auch das Mundstück glänzt wieder von innen und aussen.
Leider konnte ich die Bisspuren nicht völliig auspolieren, die waren einfach zu tief. Denn noch denke ich kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen ...auch bei Tageslicht...










Mit den abgeschllagenen Stellen konnte ich auch nichts weiter machen als ordentich mit C-Wax usw nachzuarbeiten, was aber die Farbe schön der restlichen Pfeife angeglichen hat wie ich finde. Beitzen oder schleifen wollte ich ja nichts an dieser Pfeife. Ist also immer noch die Original Form / Größe und Farbe...
Bei dem Zustand ist sie vorher als Alltags Pfeife genutzt worden...habe leider schon selber einige Male mit ansehen müßen wie Dänen ihre Alltagspfeife auf dem Boden an Schuhen oder Pfählen ausklopfen...ist für einige leider nur ein Gebrauchsgegenstand der ihrer Meinung nach dabei auch keinen weiteren Schaden nimmt.
So, jetzt aber genug geschrieben....hoffe ich habe Euch nicht all zu sehr gelangweilt...Gruß Mario
Hallo Mario,
da hast Du Dir aber supergroße Mühe gegeben und Du hast recht, da Ergebnis kann sich sehen lassen!
Gruß
Fritz
Hallo Marion,
hast Du wirklich sehr gut hinbekommen. Glückwunsch.
Danke für den schönen Beitrag.
Gruss Arno 



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Hervorragend, jetzt weiss ich wo ich meine alten Elfer zum Aufbereiten hinschicken werde....
Lieber Mario
Dieser Aufwand hat sich gelohnt, bin froh für die Pfeife, ist sie bei Dir gelandet!
Was (für meine Begriffe) in Deutschland etwas zuviel an Pfeifenpflege getrieben wird - die bei YT vorgestellten Pfeifensammlungen sehen jedenfalls stets wie aus dem Ei gepellt aus - wird anderorten offensichtlich deutlich anders gehandhabt. Eine Pfeife ist kein Kultobjekt, soll doch jeder damit umgehen, wie es zu ihm und seiner Kultur passt. Ich plädiere für den goldenen Mittelweg und wie von Dir gezeigt für das Aufarbeiten qualitativ guter Pfeifen. Auf letzteres freue ich mich schon, auch angespornt durch Dein Beispiel. Muss 'nur noch' den Platz für den Arbeitsplatz schaffen, bin diesbezüglich nicht so flexibel wie Arno, brauche etwas Beständiges. Steht an erster Stelle auf meiner Prioritätenliste (von welcher ich vergessen habe, wo ich sie hinlegte).
Lächelnd und dankend grüsst
Bernd.
Hallo @ all,
schön das Euch das Ergebnis der Reinigungs aktion gefällt. Das freut mich. Leider konnten mich die Pfeife beim ersten rauch test leider nochnicht so ganz überzeugen, aber sie bekommt weitere Chancen, bevor ich ir wieder überlege mich doch wieder von ihr zu trennen. Also Bernd, auch so etwas kann es mal geben...optisch schöne Pfeife...rauchtechnisch nicht so das gelbe vom Ei...da darf man sich aber dan nicht von entmutigen lassen. Wie man ja hier sehen konnte gebe ich für gebrauchte Pfeifen nicht so viel Geld aus..aber auch das ist relativ, und hängt von der Pfeife selbst , der Beschreibung und den Bildern ab. Was ich eigentlich sagen will...auch wenn das ergebniss beim ersten Mal nicht so ist wie ihr es gerne hättet, gebt nict gleich auf, mit jeder Pfeife bekommt man mehr erfahrung und es klappt immer besser. Übung macht da wirklich den Meister.
Hi Mario,
ich mag die Form - aber rauchen tue ich sie auch nicht so gerne, ich erlebe das so wie Du.
Ist schon komisch, Pfeife gefällt - aber rauchen ist nicht so doll...
Gruss Arno 



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Hallo Mario,
Da hast Du mich richtig "motiviert" 
Schaut mal:
Text (da zu klein)
Diese Savinelli hab´ich in Ebay erstanden. So was Schlimmes hab´ich noch nie gesehen. Schaut einfach auf die Menge Kohle, die ich da rausarbeiten mußte.
Nicht mal das Mundstück ist mehr in den Holm reingegangen. 3 Stunden Arbeit mit Hilfe von "Dremel" und jetzt ist sie wieder 1a.
Das Stück hat ein nahezu perfektes Grain, das Holz ist ohne jeden Fahler (Spot oder Fill)und ich weiß nicht, warum sie nicht im üblichen "Ranking" von Savinelli ist (mindestens "Punto dóro" bzw. Holz von dieser Maserung wird normal für die "Artisan" oder auch "Autograph" Serie verwendet)
Mir egal - ich denk, mir ist´s ganz gut gelungen und ich hab jetzt meine Freude an dieser "Schönheit"!
....es imma mit eichane oglutschgaten pfeiferln do.....
@ Thomas:
entweder bist du zu früh aufgestanden oder ich muß jetzt nach der 12 Stunden Nachtschicht doch langsam ins Bett...ich kann deiner Antwort irgendwie nicht richtig folgen...
.
@ rejon (Fritz),
na das freut mich doch das meine kleinen Beiträge dich da etwas motivieren konnten. Das Ergebnis hat sich doch anscheinend wirklich gelohnt. Nur die Oberfäche wirkt noch irgendwie etwas matt auf den Bildern wie ich finde (kann mir aber auch nur so vorkommen oder durch die Beleuchtung so erscheinen). Da würde ich dir evtl, eine Politur mit zb: " Clayton Carnauber Wax" empfehlen. Nehme ich für meine Pfeifen auch schon eine Weile und hat sich für mich wirklich recht gut bewehrt.
Gerade wenn man einmal nur von Hand polieren möchte. Es eignet sich aber auch an der Bohrmaschine mit niedriger Drezahl und weicher scheibe prima. Ich nutze das zb auch immer mal gern zuwischen durch für kurze Handpolituren da es wirklich die Farben der Hölzer schön strahlen läst. Bisher gab es noch keine Probleme damit, selbst bei den BC Pfeifen nicht die ja ansonsten gerne färben.
Dort hat es keinen richtigen Glanz gegeben sondern das Wax hat eigentlich nur die Farben schön angefeuert und die Pfeife fäst sich gut an. Auch Rustizierungen wirken dadurch kräftiger allerdings sollte man bei schwarzen rustizierungen nicht zu lage damit warten das Wax wieder aus zu polieren da es sonst in einigen Ecken schwierig werden kann das wieder rückstandslos wegzu bekommen...( es ist beim aufrtragen weiß).
Gruß Mario
Wen es interessiert, hier mal der Link zu dem Händler wo ich das Wax immer beziehe. Nicht verunsichern lassen es ist eigentlich für Guitarren und andere Holzinstrumente gedacht. Da es aber ein reines Naturprodukt ist eigent es sich auch bestens für unsere Pfeifen, hat aber leide nur eine eher dünne bis maximal mittlere aufrtrags / Schicht stärke.
Wer also mehr tiefenglanz durch dicke Schichtstärke haben möchte, sollte lieber zum klassischen festen Carauber Wax oä. für die Maschinen verarbeitung greifen.
http://www.tone-toys.com/shop/Clayton-Carnauba-Wachs
Morgähn zusammen,
ich wollte nochmal an farblose Schuhcreme erinnern, ist für die Handpolitur hervorragend!
Gruss Arno 



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@ Mario - und alle Leser jenseits der Main-Linie:
Aus meinem Münchner Verständnis des Österreichischen Idioms hat Thomas in etwa sagen wollen: "Ach Ihr da immer mit Eurer räselhaften Freude an der Restauration nicht mehr ganz taufrischer alter Kunstwerke (an welchen bereits jahrzehntelang geschmaucht und genuckelt wurde) - " Ich gebe zu, ganze Bedeutungsgehalt ist ohne den spezifischen Klang, der meist beim austrianischen Schmäh mitschwingt, nicht wirklich zu erfassen. 
Ich persönlich finde, es gibt fast nichts Schöneres, als ein scheinbar abgenudeltes altes Ding wieder so auf Vordermann zu bringen, daß es in neuem Glanz erstrahlt.
Im Anhang eine Bari aus den späten 70ern. Die hatte ich bei Ebay als Teil eines Konvoluts mit dem Untertitel "frisch vom Flohmarkt" erstanden. Sie war arg mitgenommen, aber so ein Teil kann das ab. Vorsichtig Schicht um Schicht mit dem Reamer die Kohle abtragen, Salz+Alk 3-4 mal, Mundtsück in den Ultraschallreiniger und dann alles poliert mit Canauba. Da kommt Freude auf 
Jaja Idiom sagt der [grübel].....naja Leute, a bissl was wahres ist an meinem Gestänkere schon dran..... Ich bemühe mich kaum noch estates zu kaufen - zugegebenermaßen gelingt mir das nicht immer - ich denke alles was mit Mundberührung, Speichelfluß usw. zu tun hat möchte ich mit keinem fremden Menschen teilen, geschweige denn das du einen gewissen Fremdgeschmack nie aus der Pfeifen bekommst und wenn sie noch so gepflegt ist. Ich möchte meine Pfeifen gebrauchen, reine Anschauungsobjekte mag ich nicht. Eine Binsenweisheit, fürwahr, ich weiss schon das man manche Schätzchen nur noch auf dem Gebrauchtmarkt bekommt, für mich ist eigentlich so und so genug Auswahl zur Verfügung, zumal ich ja gewisse Vorlieben habe..... Aber erlaubt ist was gefällt und ich bin mir sicher das ich wahrscheinlich einiges versäume, aber.....es gibt noch so viel zu entdecken und ich beneide jedem der eine Pfeife schön aufbereiten kann, ich kann das halt nicht......
Cheers und ein schönes Wochenende
wünscht der Stänkerer Thomas 
Hi Thomas,
Dein "Unvermögen" ist ja mein Glück... ;-)
Packerl vom Fritz ist da!!!!! Sehr schön!!!
Gruss Arno 



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...genau das hab ich ja bezweckt mein lieber Freund.....
Hallo zusammen,
hier mal die Zwischenergebnisse des heutigen Nachmittages. Jetzt hab ich drei fertig für die Politur, innen alles sauber.
Jetzt müssen die Mundstücke noch geschliffen werden und für die Politur vorbereitet werden. Und dann sollte es gut sein. Bitte, nicht zur Nachahmung empfohlen, die eingesetzte Zeit bei den drei Pfeifen übersteigt schon ohne Materialverbrauch den Wert der Pfeifen deutlich. Entweder ist man dafür bekloppt genug, oder man läßt es. Geld verdienen kann man damit jedenfalls nicht, man wird höchstens arm... ....an Wattestäbchen, Pfeifenreiniger, Isoprop, sozialen Kontakten, hahahaha....
So, hier die Bilder... ...erstmal die Reste ;-)
Die drei, fertig für die Mundstückbearbeitung
Einen Blick über meinen "Arbeitsplatz"...
Gruss Arno 



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Hallo,
ein Beispiel für Pfeifenunpflege, wo ich mich frage, wie derjenige sowas in den Mund nehmen kann.
Gruss Arno 



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Neee Arno,
das frage ich mich auch manches mal was sich solche Leute dabei denken so versiffte Knösel in die Hand / den Mund zu nehmen und sich damit unter Leute zu trauen. Also mir wäre das einfach nur Peinlich.
Ich denke mir aber meist werden das ältere Herren seien wo da niemand mehr weiter drauf achtet.
Hallo an alle hier,
also erstmal..Respekt...Aufarbeiten auf richtig hohem Niveau....
Aber für mich steht eine Frage im Vordergrund....Wer zum Geier lässt seine Pfeifen so verkommen...
meine Pfeifen stehen in der Wohnung....und natürlich sind das keine Kultobjekte sondern zum Rauchen da!!!
Aber: Diese Teile müssen doch stinken wie die Hölle...so was nenne ich Sauerei......
VG Sven
Ach weisst Du Sven, an den eigenen oder vertrauten Gestank gewöhnen sich Menschen sehr rasch!
Und dass man eine Pfeife auch pflegen kann, wissen tatsächlich bei weitem nicht alle Pfeifenraucher. Kenne einige, die lassen ihre Pfeife so lange verkommen, bis ihre Frau genug vom Anblick hat und ihnen eine neue kauft. Aber aufarbeiten lassen, fiele ihnen nicht im Traum ein.
Weil sie es nicht kennen, nichts davon wissen. Sind beileibe nicht alle Pfeifenraucher in Foren oder bei Youtube unterwegs.
Liebe Grüsse, Bernd.
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